Morgen Kinder wird’s was geben … Geschenkideen aus dem Hause Thonet

Wenn Weihnachten schon eine Zeit für die Familie ist, dann liegt es Nahe, dass Weihnachten auch die richtige Zeit ist, um Geschenke bei einem Familienunternehmen zu kaufen.

Mittlerweile von der 5. Generation geführt, ist Thonet nicht nur für die Einführung und Entwicklung von Möbeln aus gebogenem Holz und Stahlrohr – zwei der wichtigsten Gattungen in der Geschichte des Möbel-Designs – verantwortlich, sondern unterstützen weiterhin junge Designer in deren Entwicklung. Dadurch könnten Sie zukünftig durchaus eine weitere große Gattung entdecken…

er S 333 Thonet Schlitten von Holger Lange

Der S 333 Thonet Schlitten von Holger Lange

Thonet Schlitten S 333 von Holger Lange

Bereits im Februar, als der (smow) Chef ein Treffen mit Nils Holger Moormann und seinen Moormännern in Aschau hatte, nutzten wir die Möglichkeit für eine Runde Rodelspaß auf einem nahegelegenen Hügel mit dem Thonet S 333 Schlitten.

Ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden.

Nicht nur weil Holger Lange´s Schliten abgeht wie eine Rakete, die von einem Rudel wilder Hunde angetrieben wird – sondern weil die Lenkung des Thonet S 333 eine Kunst für sich ist, welche man vor der ersten Kurve lernen sollte.

Spaß, Nervenkitzel und eine wahre Freude in der Handhabung.

Der S 333 ist auch ein Schlitten für Erwachsene, der beweist, dass es nichts langweiliges und konservatives an dem gebogenen Stahlrohr von Thonet gibt.

S 43 von Mart Stam durch Thonet - in verschiedenen Farben verfügba

S 43 von Mart Stam durch Thonet - in verschiedenen Farben verfügbar

Thonet Stuhl S 43 Classic von Mart Stam

Als eine Weiterentwicklung von Mart Stam’s klassischem Freischwinger Stuhl-Design mischt der Thonet S 43 Sperrholz und Stahlrohr zu einem unverwechselbaren, reduzierten Design, welches sowohl an einem Schreibtisch, als auch am Esstisch gut aussieht. Der S 43 ist nicht nur einer der bekanntesten Werke der Bauhaus-Ära, sondern auch einer der meistkopierten. Im Jahr 2009 entschied ein Gericht in Düsseldorf, dass der S 43 als ein Werk der bildenden Kunst weiterhin unter Copyright steht und nur vom Lizenzhalter Thonet (weiter)produziert werden darf. Es gibt einige illegale Kopien auf dem Markt, wovon aber keine weder an die Qualität des Handwerks noch an die visuelle Einheit des Original Stuhls von Thonet herankommt.

Thonet B 117

Thonet B 117

Thonet B 117 von Thonet

Eine Tatsache, an die man beim Namen Thonet immer denken muss ist, dass das Unternehmen seine Produktion bereits in einer Ära vor Möbel- und Industriedesignern begann. Viele der Produkte aus dem Thonet-Portfolio wurden durch hauseigene Design-Teams hergestellt. So auch der B 117 Beistelltisch. Mit seinem “schwebenden” Schubladenelement und der auf das Wesentliche reduzierten Form, ist der Thonet B 117 nicht nur ein Beispiel für das klassische 30er-Jahre-Design, sondern kann auch als ein Design bezeichnet werden, das sowohl heute als auch früher als modern und aktuell gilt. Gefertigt aus Stahlrohr kann der B117 zum Beispiel als Nachttisch, Flurtisch oder zusätzliches Büroelement eingesetzt werden.

Der Thonet 214 (Miniatur) von Vitra

Der Thonet 214 (Miniatur) von Vitra

Thonet 214 von Michael Thonet (Miniatur) von Vitra

Der Thonet 214 ist nicht nur der Stuhl, der die kommerzielle Herstellung von Möbeln eingeleitet hat, noch ist es ausschließlich der Stuhl der es der großen schwedischen Möbelhauskette ermöglichte, sich an jeder europäischen Autobahn mit großen Möbelhäusern anzusiedeln und auch nicht ausschließlich der Stuhl, der Michael Thonet bekannt machte. Der 214 vereint all diese Sachen. Und das Vitra Design Museum führt neben dem Thonet 214 in Miniaturgröße viele weitere Gegenstände im Maßstab 1:6. Und als solcher ist er auch das perfekte Geschenk für alle Liebhaber von gutem Design.

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9 Antworten zu “Morgen Kinder wird’s was geben … Geschenkideen aus dem Hause Thonet”

  1. tom Schreibt:

    der thonet schlitten ist ja cool, hat den schon jemand mal getestet?

  2. Rebecca Schreibt:

    So ein kleiner Stahlrohrschlitten ist schon krass, aber normale Schlitten asu Holz haben ja auch ne Metallkufe drunter, von daher dürft Geschwindigkeitsmäßig nicht so ein großer Unterschied sein. Aber witzig sieht der jedenfalls aus.

  3. tom Schreibt:

    hast recht, die optik bei dem thonet teil ist aber schon fetziger als so ne holzsause. ich ueberleg gerade, ob der was für mich wäre. vielleicht gibts ja noch nen schlittenexperten hier, der mal bescheid gibt.

  4. Karsten Schreibt:

    Testmagazin hat vor einiger Zeit Schlitten getestet, den Bericht kann man sich runterladen von deren Seite, kostet aber. Das hier ist das einzige was auf der Seite stand: Eine Schlittenfahrt ist für Groß und Klein ein Riesenspaß – ob nun hohe Geschwindigkeiten und rasante Fahrmanöver gefragt sind, gemächliches, dafür sicheres Vorwärtskommen oder aber unkontrollierbare, wilde Abfahrten, für alle Wünsche gibt es das Passende. Wir haben sieben Schlitten, Rodel und andere Geräte zwischen 17 und 168 Euro unter getestet.

  5. henning Schreibt:

    hab mehr über den Test auf ner anderen Seite gefunden, Sieger war son alu schlitten. der war wohl der einzige mit “sehr gut” in dem test der hatte aber auch eine handbremse. hat der thonet Schlitten so was? sieht nicht so aus.
    test urteil:
    Pro: Komfortabel und robust, Gute Fahreigenschaften, zusätzliche Handbremse.
    Contra: Schwer.
    das ein Aluschlitten schwer sein soll klingt irgendwie komisch.

    Getestet wurden übrigens zehn Schlitten. “…In den Fahreigenschaften unterscheiden sich die einzelnen Produkte teils erheblich, und für Kinder sind nicht alle Schlitten und Rodel gleichermaßen geeignet.“ Testumfeld: Im Test befanden sich zehn Schlitten. Sie erhielten die Bewertungen 1 x „sehr gut“, 6 x „gut“ und 3 x „befriedigend“. Als Testkriterien dienten Fahreigenschaften (Beschleunigung, Geschwindigkeit, Bremsfähigkeit …), Komfort (Sitzkomfort, Griffe/Festhalten, Transport) und Verarbeitung.”

  6. schlitten ratgeber Schreibt:

    hier hab ich noch einen ARD-Schlitten-Testbericht mit interessantem Fazit gefunden, die getesteten metallschlitten sind zerbrochen und haben wohl ein erhebliches verletzungsrisiko. der thonet schlitten war allerdings auch nicht dabei.

    gefunden hab ichs hier: http://daserste.ndr.de/ardratgebertechnik/archiv/freizeit_sport/schlitten106.html

    die getesteten Schlitten waren:
    Plastikbob Jetstar 19,99 Euro,
    Holzschlitten von Colint 31,99 Euro,
    AluFaltrodel von Alpengaudi 49,99 Euro,
    AlpenBikfe von Alpengaudi 67,00 Euro,
    Holzrodel von Gloco 66,99 Euro und
    Zipflracer für 69,99 Euro.

    Deutliche Unterschiede bei der Verarbeitung

    Bei der ersten Begutachtung der Schlitten fallen Prüftechniker Christian Möller einige Mängel auf: “Die Schlitten sind ganz unterschiedlich verarbeitet. Wir haben den Aluminiumschlitten, der relativ scharfe Kufen hat. Das ist gefährlich. Der Colint-Holzschlitten neigt zur Splitterbildung und außerdem hat er abstehende Schrauben . Beim Jetstar besteht beim Bremsen die Gefahr einer Quetschung an den Bremsgriffen. Beim AlpenBike muss man bei der Lenkung sehr aufpassen. Ansonsten kann man sich die Gliedmaßen einklemmen.” Der Holzschlitten von Gloco ist dagegen sauber verarbeitet: So sind alle Schrauben an den Kufen eben und bündig eingelassen. Auch beim Zipflracer fallen keine scharfen Kanten auf.

    Den Praxistest im Schnee macht eine Gruppe aus Hamburg auf der Rodelbahn des Snow Dome Bispingen. Im ersten Testdurchlauf sollen die Fahrer die Lenkung und das Fahrverhalten beurteilen. Dazu ist auf der Rodelbahn mit rot-weiß gestreiften Pylonen ein kleiner Slalomparcour gesteckt. Der Zipflracer macht einen guten ersten Eindruck, genauso wie die Holzrodel von Gloco und Colint. Auch der Plastikbob Jetstar kommt bei richtiger Handhabung der gelben Bremsgriffe gut um die Kurven. Besonderen Spaß macht den Testern Lennart (14), Jannik (12) und Tjark (8) das AlpenBike. Nach anfänglichen Schwierigkeiten driften unsere Tester mit diesem Lenkschlitten aus Metall gekonnt in die Kurvenbögen. “Mein Favorit ist der Lenkschlitten, weil man einfach am schnellsten ist und am besten um die Kuren kommt, findet Lennart. “Ich finde den Lenkschlitten toll, weil man damit recht gut driften kann”, resümiert Jannik. Der kleinste Tester, Bjane (6), begeistert sich für den klassischen Plastikbob Jetstar.

    Jeder Tester probiert verschiedene Schlitten aus, denn der Fahrspaß hängt auch von der Größe und dem Gewicht des Fahrers ab. Das Urteil der zwei erwachsenen Testfahrer fällt so auch anders aus. Sie sagen unisono: “Die Favoriten sind die Holzschlitten, weil die schnell sind, weil sie gerade fahren, weil man weit fährt und trotzdem nochmal auch Kurven fahren kann.” Der Alu-Rodel erweist sich in allen Testabfahrten, ob mit Erwachsenen oder Kindern, als sehr langsam.

    Belastung bei Bodenwellen

    Neben Fahrspaß interessiert beim Test vor allem die Sicherheit. Beim Bodenwellen-Simulationstest im Prüflabor HanseControl fällt ein 50 Kilogramm schwerer Sandsack rund 60 mal pro Minute aus geringer Höhe auf die Schlitten – und das über einen Zeitraum von mindestens 15 Minuten. So wird die immer wiederkehrende Belastung auf die Schlitten bei Fahrten über unebene Pisten und Rodelbahnen getestet. Prüftechniker Christian Möller ist zufrieden – alle Modelle haben dem Belastungstest standgehalten.

    Bremsverhalten

    Vorausschauendes Fahren und vor allem rechtzeitiges Bremsen schützen vor Unfällen: Doch wie gut sind die Bremsen der Schlitten? Mit vollem Tempo geht es für die Testfahrer die Piste herunter. Damit sie möglichst spontan reagieren, sollen die Fahrer erst auf Zuruf bremsen. Das AlpenBike stoppt dank seiner kräftigen und großdimensionierten Fußbremse deutlich schneller als etwa der Jetstar mit seinen zwei kleinen Handgriff-Hebeln. Die beiden Holzschlitten kommen auch beim Bremsen durch die beiden kleinsten Tester Bjane (6) und Tjark (8) ziemlich schnell zum Stehen. Der Gloco stoppt sogar ein bisschen früher, denn Tester Tjark (8) kann sich an den hochgebogenen runden Hörnern des Gloco-Schlitten gut festhalten. Der AluFaltrodel bremst bei allen Versuchen ordentlich – kein Wunder, denn so richtig schnell wird der Schlitten bei keiner Testabfahrt. Der Zipflracer fordert dagegen vollen Körpereinsatz: Testerin Nicola rutscht beim Bremsen ziemlich schnell vom Sitz.

    Brechende Holz-Leisten und scharfe Metall-Kanten

    Falls das Bremsen mal schief geht, muss der Schlitten kurzzeitig hohe Belastungskräfte aushalten. Prüftechniker Christian Möller lässt in Anlehnung an die Spielzeug-Norm einen 75 Kilogramm schweren Sandsack fünf mal aus 50 Zentimeter Höhe auf jeden der Schlitten fallen. Beim günstigen Holzschlitten brechen die Holzleisten und tragende Teile der Gesamtkonstruktion zersplittern. Der AluFaltrodel reißt nicht nur an den Schweißnähten auf, auch die Gelenke der Faltkonstruktion halten den Belastungskräften nicht stand. Scharfe Metall-Kanten sind die Folge – ein erhebliches Verletzungsrisiko.

    Auch das massiv wirkende AlpenBike zeigt Schwächen: Der Sitz bricht und auch hier entstehen gefährliche Kanten. Der Ziplracer steckt auf den ersten Blick die Schläge gut weg – doch der genaue Blick zeigt scharfe Risskanten an den seitlichen Nähten. Deutlich besser hält der Holzrodel von Gloco der Belastung stand. Zwar bersten zwei Leisten der Sitzfläche, sie brechen jedoch – im Vergleich zum Colint-Schlitten – nicht komplett durch. Beim Plastikbob Jetstar verfärbt sich der Kunststoff, bleibt aber rissfrei. Nach diesem Test rät Prüftechniker Christian Möller von den Metall-Schlitten ab und empfiehlt einen klassisch konstruierte Holzschlitten, wie zum Beispiel das Modell von Gloco.

  7. Ute Schreibt:

    jau, sieht super designt aus das Ding, will ich auch haben. und dann gehts ab.

  8. besser wisser Schreibt:

    @schlitten ratgeber: so ganz ist das ergebnis aus dem test aber nicht übertrag auf den thonet schlitten. so weit ich verstanden habe, ist der ja gebogen. heisst es gibt keine schweißnähte, die brechen können.

  9. skiii Schreibt:

    ich steh sowieso mehr auf ski

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