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Vitra

Aluminium Chair EA 116

von Charles & Ray Eames, 1958 — ab 2.190,00 €
Vitra Logo
2.190,00 € *
lieferbar in 4-5 Wochen
3% Skonto bei Vorkasse per Banküberweisung*: 2.124,30 € (Sie sparen 65,70 €)

Der Vitra Aluminium Chair EA 116 von Charles und Ray Eames gehört zur Aluminium Group, einer Serie von Bürostühlen, die mit technischen Raffinessen, Flexibilität und funktionaler Vielfalt punktet. Der Stuhl EA 116 verfügt über ein Viersternuntergestell und bildet aufgrund seiner Form eine entspannte Sitzmöglichkeit für Warte- oder Loungebereiche.

Details

Produktart Sessel
Abmessungen

Angaben in mm
Farben Hopsak
Nero
Dunkelgrau
Nero/moorbraun
Kastanie/moorbraun
Cognac/elfenbein
Poppy red/elfenbein
Rot/poppy red
Wiesengrün/forest
Elfenbein/forest
Mint/elfenbein
Eisblau/elfenbein
Dunkelblau/elfenbein

Leder
Nero, Plano nero
Asphalt, Plano dunkelgrau
Chocolate, Plano braun
Kastanie, Plano braun
Rot, Plano poppy red
Sand, Plano mauve grey
Snow, Plano weiß

Untergestell
verchromt
poliert


* Materialmusterversand (zur Ansicht) nur möglich innerhalb Deutschlands.
Material Bezug: Leder, Hopsak (100% Polyamid) oder Netzgewebe (72% PVC, 28% Polyester) in verschiedenen Farben, Stoff Plano (100% Polyester)
Gestell: Aluminium-Druckguss poliert oder verchromt
Ausführungen Ausführung in Leder nero, bianco, rot, orange, blau, gelb oder schwarz-braun: Rückenbezug passend zu Lederbezug in Plano gehalten
Ausführung in Leder dunkelgrau, hellgrau: Rückenbezug in Plano antra II
Ausführung in Leder braun: Rückenbezug in Plano nero
Funktion & Eigenschaften Drehbar
Lieferumfang Filzgleiter für harte Böden oder Gleiter für Teppichböden im Lieferumfang enthalten
Pflege Bitte beachten Sie die Pflegehinweise des Herstellers.
Zertifikate & Nachhaltigkeit Für Vitra gilt:
ISO 9001: 2008 (Qualitätmanagementnorm)
ISO 14001: 2004 (Umweltmanagementnorm)
Gewährleistung 24 Monate
Produktfamilie Alle Eames Aluminium Chairs
Produktdatenblatt Bitte klicken Sie auf das Bild, um detaillierte
Informationen zu erhalten (ca. 0,2 MB).
Fertigung

Beliebte Varianten

Aluminium Chair EA 116, Verchromt, Leder, Nero
Aluminium Chair EA 116, Verchromt, Hopsak, Dunkelgrau
Aluminium Chair EA 116, Verchromt, Hopsak, Nero
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Hopsak, Dunkelgrau
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Hopsak, Nero
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Leder, Nero
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Leder, Rot
Aluminium Chair EA 116, Verchromt, Leder, Rot
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Leder, Kastanie
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Leder, Sand
Aluminium Chair EA 116, Verchromt, Leder, Asphalt
Aluminium Chair EA 116, Verchromt, Leder, Snow
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Leder, Asphalt
Aluminium Chair EA 116, Poliert, Leder, Snow

FAQ

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Haben Sie weitere Fragen zum Artikel?
Wir sind für Sie Mo.-Fr. 8-18 Uhr unter +49 341 2222 88 10 erreichbar.

Gibt es eine Garantie vom Hersteller?

Für die Aluminium Chairs und Soft Pad Modelle gewährt Vitra eine Garantie von 30 Jahren auf Nicht-Verschleißteile.

Kann man den Bezug wechseln?

Für die Modelle der Alu Chair und Soft Pad Group können immer nur die kompletten Oberteile als Ersatzteil angeboten werden, ein einzelner Neubezug ist nicht möglich. Der Austausch kann durch geschultes Fachpersonal (Vitra-Servicepartner) vorgenommern werden.

Wie belastbar ist der Stuhl?

Die Stühle werden bis 110 kg getestet. Wenn der Benutzer schwerer ist, nimmt der Verschleiß stark zu. Aber nicht nur das Benutzergewicht spielt ein große Rolle für den Verschleiß des Stuhles, auch die Sitzgewohnheiten sind wichtig: Wenn man sich z.B. regelmäßig mit Schwung auf den Stuhl fallen lässt, oder die Armlehnen als Aufstehhilfe
benutzt, treten hohe punktuelle Belastungsspitzen auf, diese können größer sein, als die Belastungen eines "statisch sitzenden" sehr schweren Benutzers.

Designstory

Vitra Alu Chair EA 116

Das Design

1958 als Teil einer ganzen Serie - der Aluminium Group - entstanden, definierten Charles und Ray Eames mit dem EA 116 wie schon bei ihren früheren Designs tradierte Vorstellungen von Form, Material und Konstruktion neu. Nach ihrer Pionierarbeit auf dem Gebiet der Sperrholz- und Kunststoffverarbeitung für ihre Plywood Group und Plastic Chairs war ihre Intention bei den Aluminium Chairs zunächst der Entwurf zeitgemäßer Outdoor-Stühle. Anlass hierfür war Eero Saarinens und Alexander Girards Suche nach passendem Mobiliar für den Garten des von ihnen soeben fertiggestellten Hauses von Irwin Miller. Charles Eames arbeitete bei seinen Konstruktionen früher bereits mit Metall, so z.B. bei den Wire Chairs von 1951, und auch früher schon gehörten körpergerecht geformte Sitzschalen sozusagen zum guten Ton im Eames'schen Designkanon. Das große Novum der Eames Alu Chairs war das Prinzip der Bespannung, mittels welcher der Stuhl seine charakteristische Flexibilität erhält. Die elastische Stoffbahn wird dabei in Doppel-T-Träger gespannt und die Konstruktion durch einen Holm an der Rückenlehne stabilisiert. Der Eames EA 116 liegt auf einem Viersternfuß. Wie jeder Vitra Alu Chair verfügt auch er über die typische filigrane Silhouette, die trotz ihrer minimalen Formensprache maximalen Komfort bietet. Andere Modelle wie der Vitra EA 119 oder EA 117 sind dank Rollen, stufenloser Sitzhöhenverstellbarkeit und regulierbaren Rückneigemechanik speziell auf den Gebrauch als Arbeitsstuhl angepasst, aber auch Lounge-Modelle, wie der EA 124 werden längst nicht mehr im Garten verwendet, sondern gelten als wertvolle Designklassiker.

 

Herstellung

Eames Alu Chair Detail mit Vitra Label. Bespannung: Stoff Hopsak cognac/avocado

Da Aluminium eine hohe Tragfähigkeit, aber auch Leichtigkeit, eine gute Formbarkeit und Korrosionsbeständigkeit bietet, wurde es zum Mittel der Wahl für die Eames Alu Chairs. Nur so war die akzentuierte Linienführung und stabile, ergonomische Form sowie die Nutzung im Freien von EA 116 und den anderen Stühlen der Aluminium Group möglich. Die ursprüngliche Bespannung aus dem witterungsbeständigen, hitzeversiegelten Kunstleder "Koroseal" oder "Naugahide" wurde mittlerweile durch den Stoff "Hopsak" und echtes Leder ersetzt - und ist damit nicht mehr für die Verwendung im Outdoorbereich geeignet. An dem Grundkonstrukt aus Aluminium hat sich jedoch nichts geändert und es wird nun seit über 50 Jahren in gleichbleibend hoher Qualität hergestellt. In Europa geschieht dies wie bei allen Eames Designs durch Vitra, einem Möbelhersteller mit Sitz und Produktionshallen in Biersfelden, Schweiz und Weil am Rhein, Baden-Württemberg. Vitra steht nicht nur mit gutem Namen, sondern auch mit einer 30-jährigen Garantie für die besondere Qualität von EA 119 und den anderen Vitra EA Stühlen.

Designer

Zu den wichtigsten Designern der Moderne gehören Charles und Ray Eames. Der 1907 in St. Louis, Missouri geborene Charles Eames und die 1912 in Sacramento, Kalifornien geborene Ray Kaiser lernten ich 1940 an der Cranbrook Academy of Arts kennen, wo der Architekt Charles zusammen mit Eero Saarinnen am "Organic Design in Home Furnishings"-Wettbewerb des Museum of Modern Art arbeitete und die Malereistudentin Ray ihnen assistierte. Diese Konstellation führte später gewissermaßen zur Entstehung der Vitra EA Stühle, denn Eero Saarinen war es, der einen Stuhl suchte, den sein Freund Charles Eames daraufhin als Aluminium Chair realisieren sollte. Wenngleich Charles Eames für die Konstruktion der Möbeldesigns verantwortlich war, stammen alle Designs offiziell von Charles & Ray Eames, die nach ihrer Hochzeit 1941 nicht nur die Ehe, sondern auch eine enge und äußerst produktive Zusammenarbeit verband. In ihrem Studio in Los Angeles erschufen sie ein vielseitiges Werk, das von den berühmten Eames Chairs über Filme, Fotografien, Textilien und Spielsachen bis hin zu architektonischen Arbeiten reicht und für seine zugängliche, funktionalistische Formensprache in Verbindung mit den revolutionären Herstellungsverfahren in die Designgeschichte einging. Charles Eames starb am 21. August 1978, woraufhin Ray Eames das Eames Studio schloss. 10 Jahre später, am 21. August 1988, starb auch sie.

Charles und Ray Eames

Charles und Ray Eames beim Designprozess

Zeitgeschehen

Die Entstehung der Eames Alu Chairs fällt in eine Zeit, die als eine Zeit des Umbruchs gilt. Nachdem sich die Gesellschaft vom Zweiten Weltkrieg erholt hatte, folgten Jahre des Wohlstands, der technischen Revolutionen und der Popkultur. In Zusammenhang mit neuen Produktionstechniken - Kunststoff und die Massenproduktion insbesondere - wurde plötzlich vieles für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich und der Konsum zu einem zentralen Element der Nachkriegsgesellschaft. Die Designer Charles und Ray Eames reagierten auf diese Entwicklungen, indem sie beispielsweise wie bei ihren Sperrholzstühlen Materialien, die in der Kriegsforschung Anwendung fanden, in das Möbeldesign übertrugen oder mit den als Serie angelegten Plastic oder Aluminium Chairs die Flexibilität des modernen Wohnens wiederspiegelten. Formal orientiert sich die sogenannte Zweite Moderne am Stil vom Beginn des Jahrhunderts. So erinnert der kühle Aluminiumrahmen und die ausgewogene, minimale Form vom EA 116 und den anderen Alu Chairs an die Stahlrohrmöbel des Bauhauses.

Hersteller

In den USA seit den 1940er Jahren von Herman Miller produziert, erfolgt die Herstellung der Eames Möbel seit 1957 für Europa durch Vitra. Dabei ist das in Biersfelden, Schweiz als Ladenbaufirma gegründete Unternehmen vor allem so etwas wie der Hüter des Eames Erbes. Anlass für Unternehmer Willi Fehlbaum, in die Möbelherstellung zu gehen, war sogar erst ein Eames Stuhl, den er auf einer USA-Reise in einem Schaufenster entdeckte. Infolgedessen kam es zu vielen Begegnungen zwischen Willi und Erika Fehlbaum sowie deren Sohn Rolf und Charles und Ray Eames. Die jahrelange enge Zusammenarbeit findet noch heute in der Unternehmensphilosophie Vitras ihren Ausdruck, wenn man sich bei Entscheidungsprozessen fragt, "Was würden Charles und Ray dazu sagen?". Aufgrund der engen Beziehung ging der größte Teil des Nachlasses in den Besitz Vitras über, die das Eames'sche Werk mittels Sondereditionen, Produktentwicklungen und Ausstellungen am Leben erhalten. So wurde z.B. 2013 die Eames Aluminium Group als Dark Chrome Edition rausgebracht. Nach Biersfelden entstand bald in dem knapp 7 Kilometer entfernten, kurz hinter der deutschen Grenze gelegenen Weil am Rhein ein weiterer Vitra Standort. Neben den Produktionshallen stehen dort mittlerweile zahlreiche architekturgeschichtlich relevante Bauten von Pritzker-Preisträgern, wie das VitraHaus von Herzog & de Meuron und das Vitra Design Museum von Frank Gehry. Vitra arbeitete und arbeitet mit Designern wie Verner Panton, Jean Prouvé, Marten van Severen und Antonio Citterio zusammen.

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