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Vitra

Ball Clock, Kugeln orange

von George Nelson, 1948 — ab 289,00 €
289,00 € *
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Die Vitra Ball Clock gehört unbestreitbar zu den humorvollsten der skulpturalen George Nelson Wanduhren, die in den Jahren 1948 bis 1960 entstanden sind. Knallige verschieden- oder einfarbige bzw. Naturholz-Kugeln schießen an Metallstreben wie kleine Bälle aus einem kreisrunden Metallkorpus hervor: Die witzige Nelson Ball Clock ist eine skulpturale Referenz an die geometrischen Grundformen.

Details

Produktart Wanduhr
Abmessungen

Angaben in mm
Material Kugeln: Holz, bemalt
Korpus und Verstrebung: Metall
Farben
Fertigung
Lieferumfang Uhr inklusive hochwertigem Quarz-Uhrwerk mit Akku
Pflege Bitte verwenden sie zur Reinigung der Holzflächen ein weiches, feuchtes Tuch und ein mildes, neutrales Reinigungsmittel.
Montage Bitte klicken Sie auf das Bild, um detaillierte
Informationen zu erhalten (ca. 0,9 MB).
Nachhaltigkeit Für Vitra gilt:
ISO 90001: 2008 (Qualitätmanagementnorm)
ISO 14001: 2004 (Umweltmanagementnorm)
Gewährleistung 24 Monate
Produktfamilie Nelson Wall Clocks
Produktdatenblatt Bitte klicken Sie auf das Bild, um detaillierte
Informationen zu erhalten (ca. 0,4 MB).

Beliebte Varianten

Ball Clock, Kugeln mehrfarbig
Ball Clock, Kugeln natur
Ball Clock, Korpus Messing, Kugeln schwarz
Ball Clock, Kugeln rot
Ball Clock, Kugeln orange

Designstory

Design

Die Vitra Ball Clock ist ein Klassiker, der Spaß macht und zudem funktioniert: Bemalte Holzbälle erinnern an Kindertage und ersetzen zugleich das Ziffernblatt. Die Vitra Wanduhr stammt aus der Reihe der Wallclocks, die der Designer George Nelson zwischen 1948 und 1960 für die Howard Miller Clock Company entworfen hat. Dieser Uhrenhersteller war ein Tochterunternehmen der berühmten Hermann Miller Furniture Company, oder besser gesagt: Ein Sohn-Unternehmen. Howard Miller, Sohn des berühmten Möbelherstellers und -vertreibers Herman Miller, lebte hier das Wissen aus, das er bei traditionsreichen Uhrmachern im Schwarzwald erworben hatte. Ansprechende Designs, die Schule machten, lieferte George Nelson, seit 1945 Kreativ-Direktor bei seinem Vater. Vitralegt die Ball Clock wie andere George Nelson Uhren seit den 1990er Jahren neu auf.

Die Vitra Ball Clock in Messing-Schwarz

Designer

Die Überzeugung, dass Design eine Möglichkeit der Weltverbesserung sei, prägt die Arbeit des Ball Clock Erfinders George Nelson. Er war nachhaltig beeinflusst von der klassischen Moderne, wie er sie Anfang der 1930er Jahre bei einem Studienaufenthalt in Europa kennenlernte. Geschult an Vorbildern wie Mies van der Rohe, Le Corbusier und Gropius, propagierte der in Yale graduierte Architekt bei seiner Arbeit am „Architectural Forum“ seinen modernistischen Ansatz, bevor ihn die Herman Miller Furniture Company 1945 als Kreativdirektor verpflichtete. Dass der Möbelhersteller eng verbunden ist mit Klassikern der Mid-Century-Modern, ist nicht zuletzt George Nelsons Verdienst: Ray & Charles Eames, Isamu Noguchi, Alexander Girard sind nur einige Wegweiser des amerikanischen Designs, die er für die Miller Furniture Company verpflichtet. Erwähnenswert: Seine enge Zusammenarbeit mit Vitra.

Die farbenfrohe Ball Clock ist typisch für die Gestaltungslust am Gebrauchsdesign der 1950er Jahre.

Werbeplakat der Howard Miller Clock Company für Nelsons Wallclocks

Herstellung

Unverkennbar an der Vitra Ball Clock: Das Zusammenspiel aus zwölf knubbligen Holzkugeln und schmalen Metallstreben, die aus dem Mittelkorpus hervorschießen. Die Holzkugeln sind wahlweise naturfarben belassen oder bunt bzw. schwarz bemalt, die Streben und der Korpus, in dem sich auch das hochwertige Quarz-Uhrwerk befindet, aus Metall gefertigt. Bei der edlen Variante der George Nelson Uhr mit schwarzbemalten Holzbällen handelt es sich beim Korpus um Messing. In den farbenfrohen Ausführungen umgibt die Vitra Ball Clock ein Hauch von Naivität, der die Exaktheit konterkariert, mit der man eine Uhr gewöhnlich in Verbindung bringt: So wird der Blick nach der Zeit zur visuellen Freude. Wie die anderen Vitra Wanduhren ist auch die Ball Clock zum großen Teil in Handarbeit und gemäß dem Nachhaltigkeitsprinzip des Schweizer Herstellers Vitra gefertigt.

George Nelson mit Charles und Ray Eames sowie anderen Mid-Century-Designern

Zeitgeschehen

Um 1950 macht sich die Entwicklung der Konsumgesellschaft bemerkbar: Gebrauchsgegenstände werden nicht mehr ausschließlich nach funktionalen Kriterien betrachtet - ebenso avanciert ihre Ästhetik zu einem wichtigen Argument des Verkaufs. Der wirtschaftliche Aufschwung ermöglicht die Verbreitung von Design in amerikanischen Haushalten, sei es in Form von Mobiliar, Gebrauchsgegenständen oder Accessoires. In diesem Kontext stehen George Nelsons Entwürfe von Alltagsobjekten wie Leuchten, Uhren und anderen Wohnaccessoires. Die Serie Wallclocks, zu der neben der Vitra Ball Clock auch die berühmte Sunflower Clock gehört, steht exemplarisch für eine immense Lust an Gestaltung, die aus Gebrauchsgegenständen viel mehr macht, als man von ihnen erwartet. Vitra nahm die Wallclocks ins Sortiment auf und lancierte 2013 im Rahmen der Black Collection auch neue Varianten.

Hersteller

Die Miller Clock Company stellte die Auflage der Nelson Wallclocks ein, Vitra nahm sie in den 1990er Jahren auf - eine Bereicherung für die Nelson Kollektion des Herstellers. Die europäische Verbreitung vieler amerikanischer Mid-Century-Entwürfe ist Vitra zu verdanken; analog zu den George Nelson Wanduhren sind etwa auch die Ideen von Ray & Charles Eames mit Hilfe des Schweizer Unternehmens zu Klassikern avanciert. Das Ideal, Alltagsgegenständen einen Wert zu verleihen, um Alltagswerte zu erschließen, verwirklicht Vitra jedoch nicht nur durch die Realisierung von Designklassikern. Der Möbelhersteller ist auch aktiv an der Kreation neuer, hochwertiger Designs beteiligt, in Kooperation mit zeitgenössischen Gestaltungstalenten wie Jasper Morrison oder Hella Jongerius. Darüber hinaus dokumentiert Vitra mit seinem Design Museum wichtige und einflussreiche Konzepte und macht sie für die Öffentlichkeit zugänglich.

Vitra produziert die George Nelson Wallclocks seit den 1990er Jahren.

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