Auf dem DMY Berlin 2014 präsentierten fünfzehn Studenten der Fachhochschule Potsdam ihre Ergebnisse aus dem Seminar "formHOLZ". Bei "formHOLZ" wurden unter Leitung von Professor Hermann Weizenegger neue Möglichkeiten im Umgang mit Formholz untersucht. Die Ausstellung auf dem DMY präsentiert eine Reihe von Prototypen, die ebensolche neuen Möglichkeiten in einem der ältesten und besten erforschten Bereiche der Materialverarbeitung im industriellen Produktdesign demonstrieren. Die ausgestellten
weiterlesenMan muss nicht immer verstehen, warum Designer und Designinstitutionen machen, was sie machen. Es ist einfach nicht immer möglich die Logik hinter ihrem Handeln nachzuvollziehen. Manchmal sollte man sich besser zurücklehnen, zusehen und staunen. Genau so erging es uns bei dem Projekt "Lost & Found by Vitra" der Designplattform Flowers for Slovakia aus Bratislava. Kern des Projekts sind die Arbeiten von 15 jungen slowakischen Designern, deren Aufgabe es war, historische Exemplare traditioneller,
weiterlesen"Ich möchte Modelle für eine andere Gesellschaft entwickeln, für eine andere Art und Weise zu Leben und zu Produzieren", verkündet Enzo Mari in einem der zahlreichen Zitate in der Ausstellung "Who is Mari?", die derzeit in der der KPM Welt Berlin zu sehen ist. Ein wunderbares Beispiel dafür, was man mit Maris Modellen erreichen kann, ist momentan auf der DMY Berlin bei der Berliner Organisation Cucula zu sehen. DMY Berlin 2014: Cucula - Refugees Company for Crafts and Design Die 2013
weiterlesenWir können nicht ganz ausschließen, dass sich unser Interesse an dem Prokjekt zTuA von Marko Steininger, Martin Winkler und Fabian Steiner, Studenten der Hochschule Rosenheim, direkt aus der derzeitigen Situation im Hauptquartier vom (smow) Blog ergibt - dass unsere professionelle Meinung also durch persönliche Umstände beeinflusst ist. Wir hoffen aber, dass das nicht der Fall ist, auch wenn wir es nicht garantieren können. zTuA ist ein Akronym und steht für "zwischen Tür und Angel". Ein
weiterlesenWie es in der neuen Ausstellung "Die Form ist nur Teil des Ganzen" im Wilhelm Wagenfeld Haus Bremen sehr deutlich wird, war Wilhelm Wagenfeld der festen Überzeugung, dass die uns umgebenden Objekte nicht nur funktional, sondern auch so designt werden sollten, dass ihr Gebrauch zu einem wichtigen, natürlichen und selbstverständlichen Teil unseres Alltags werden kann. Die Form sollte sich also weniger nach der Funktion, sondern vielmehr nach dem Gebrauch richten und dabei attraktiver,
weiterlesenIn unserer modernen Welt gibt es eine Fülle an Möglichkeiten Dinge zu sehen und was man sieht, hängt davon ab, wie man es sieht. Zu dieser Fülle an Möglichkeiten hat das in Berlin ansässige Kollektiv Fischer Weidenmüller Unterberg jetzt eine weitere Möglichkeit beigesteuert. Ohne allzu sehr ins Detail zu gehen, durch eine manipulierte LCD-Projektionstechnologie generiert das "Clair Obscur"-Projekt ein für das menschliche Auge unsichtbares Bild. Erst durch einen speziellen Filter wird das Bild
weiterlesenDie 1751 von Wilhelm Caspar Wegely gegründete und 1763 von Preußens König Frederick II unter königliche Leitung genommene Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin ist nicht nur Berlins ältestes Handwerksunternehmen, sondern auch ein unbestrittenes Symbol für den preußischen Stolz und den zügellosen Luxus des sagenumwobenen "weißen Goldes". Als solche ist die Porzellan-Manufaktur also nicht gerade ein Ort, an dem man einen alten Unruhestifter wie den italienischen Designer, Designtheoretiker und
weiterlesenBis zum 10. Juni zeigt das Bauhaus Archiv Berlin "Neue Baukunst! Architektur der Moderne in Bild und Buch". Die Ausstellung widmet sich der Architekturfotografie und Veröffentlichungen zur Architektur aus den 1920er und 1930er Jahren, und zeigt vor allem auch, wie wenig sich die Genres in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben. Der Fokus bei "Neue Baukunst!" liegt vor allem auf dem Leben, der Arbeit und dem Archiv des Architekturkritikers und Kunstgeschichtlers Walter Müller-Wulckow. Neben
weiterlesen"Wenn ich in ein Gebäude komme, sehe ich Raum, Licht und Farbe." So erklärt der finnische Fotograf Ola Kolehmainen sein Verhältnis zur Architektur. Auf welche Art und Weise Ola Kolehmainen dieses Dreigespann visualisiert, ist derzeit in der Ausstellung "Geometric Light" im Haus am Waldsee in Berlin zu sehen. Der 1964 in Helsinki geborene Ola Kolehmainen hat ursprünglich Journalismus studiert, bevor er seinen Master in Fotografie an der University of Art and Design Helsinki abschloss. Seine
weiterlesenWir haben schon in unserer Besprechung des Buchs "Wegner - Just one good chair" erwähnt, dass Hans J. Wegner einen Großteil seiner Karriere damit zugebracht hat, seine Stuhldesigns zu perfektionieren und weiterzuentwickeln. "Ach, könnte man im Leben nur einen einzigen guten Stuhl entwerfen..." soll er 1952 gesagt haben, "...aber das geht eben nicht." Ähnlich erging es Egon Eiermann, für den sein nächstes Stuhldesign immer der "Stuhl seines Lebens" werden sollte. Während Ludwig Mies van der
weiterlesenDie beste Form des Recyclings ist vor allem, Dinge gar nicht erst zu produzieren. Bis das jeder verstanden hat, werden allerdings weiterhin sinnlose Massen von Dingen ein sinnloses Dasein fristen und schließlich dem unausweichlichen Ende ihrer Tage entgegen blicken. Und dann? Zu einem Großteil, aber nicht ausschließlich, basiert die aktuelle Ausstellung im Werkbundarchiv "Transformationen - Konzepte der Umnutzung von Dingen" auf Arbeiten, die für den jährlichen Recycling-Designpreis
weiterlesenBis zum 8. Mai 2014 präsentiert das Aedes Architekturforum Berlin die Ausstellung Visions of the Alhambra. Gezeigt wird der Entwurf von Álvaro Siza Vieira und Juan Domingo Santos für das neue Besucherzentrum und den Seiteneingang für die Alhambra, den mächtigen Palast und Burgkomplex in Granada. Die ursprünglich im 9. Jahrhundert als feudale Festungsanlage konstruierte Alhambra diente ab dem 11. Jahrhundert als Machtsitz der Maurischen Herrscher von Granada und letztendlich als Zitadelle für
weiterlesenApril 2014. Das bedeuetet wie jedes Jahr im April: Die Mailand-Hölle steht an. Angeblich soll das Fegefeuer ja unsere Seelen läutern und unsere Gedanken reinigen und so dafür sorgen, dass wir auf eine höhere Ebene gelangen. Bedenkt man aber, was für Höllenqualen wir schon in Mailand durchgemacht haben, müssen wir uns schwer versündigt haben. Sollten wir dieses Jahr wieder aus der Hölle von Mailand zurückkehren, hier sind die neuen Designausstellungen im April, die wir uns zur Erholung ansehen
weiterlesenAls im Nachkriegsdeutschland vorherrschende Designtheorie begründete die gute Form im Alleingang eine moderne, deutsche Designtradition, und war so auch dafür verantwortlich, was man gemeinhin unter deutschem Design versteht. Die gute Form lässt sich sehr verkürzt als eine Reduktion eines Objektes auf seine wesentlichsten Bestandteile verstehen. Es ging darum, "ein Produkt zu kreieren, das in Beziehung zu seiner Funktion und den technischen Voraussetzungen der Produktion entwickelt werden
weiterlesenVor ungefähr einer Woche wurde verkündet, dass das Architekturbüro Gehry Partners aus Los Angeles ein neues Hochhaus am Berliner Alexanderplatz bauen soll. Normalerweise lesen wir solche Nachrichten und gehen anschließend zu wichtigeren Sachen über. Allerdings twitterte der in Berlin ansässige dänische Architekt, Kurator und Kritiker Lucas Verweij als Reaktion auf einen Guardian-Artikel zu dem Projekt folgendes: "Oh Bitte, nicht diese übliche Gentrifizierungsmasche für Berlin." Daraufhin
weiterlesenAuch wenn wir uns immer wieder über den alljährlichen Trip nach Mailand beklagen, kehren wir doch für gewöhnlich auf die eine oder andere Art bereichert und insgeheim froh überhaupt gefahren zu sein nach Deutschland zurück. 2011 kam die Offenbarung, als wir dem Mailänder Produzenten Azucena vorgestellt wurden. Bekannt gemacht hatten uns Konstantin Grcic und sein Entre-Deux "screen/devider/barricade", ein Objekt, das die Zusammenarbeit zwischen Grcic und Azucena begründet, auf deren Fortsetzung
weiterlesenDas Bauhaus ist nicht nur als Institution viel gereist, auch seine Studenten und Professoren verteilten sich auf alle Herren Länder. So verlockend es also auch sein mag, das Bauhaus auf die Orte Weimar, Berlin und Dessau zu reduzieren, so schändlich wäre es auch. Denn in diesem Fall würde man nicht nur einen großen Teil der Bauhaus-Geschichte übergehen, sondern sich selbst auch die Möglichkeit verwehren, einige wahrhaft revolutionäre und inspirierende Gebäude kennen zu lernen. Doch wo soll
weiterlesenAls das (smow)Team im Frühling bei Vitra in Weil am Rhein war, logierten wir im Hotel und Gasthaus Schwanen. Angesichts unzähliger neuer Designhotels, die täglich aus dem Boden sprießen wie schöne Giftpilze, könnte man diese Art von Unterbringung fast schon als „retro“ bezeichnen. Der "retro" Frühstücksraum im Hotel Schwanen, Weil am Rhein Hätte Vitra seinen Sitz in der Hauptstadt, wäre es uns wahrscheinlich anders ergangen. Die Auswahl an stylischen Designhotels in Berlin ist groß. Wir
weiterlesenDMY Berlin ist jetzt schon ein Weilchen her, aber die guten Erinnerungen bleiben. Als wir gerade die Stapel an Informationsmaterial durchsortierten, die wir in Kreuzberg eingesammelt hatten, sind wir auf eine Postkarte von Wohngold gestoßen. Und wie ein nachlässiger Lover, der von einem Urlaubsflirt zurückkommt, fühlten wir uns beim Anblick der Karte sofort etws schuldig und erinnerten uns an die wunderbare Zeit beim DMY Youngsters Warum hatten wir seit unserer Rückkehr nicht geantwortet?
weiterlesenAuf unserer Tournee zu den Designer-Shows dieser Welt (NY, Milano, Berlin, ..., Leipzig, ?) haben wir ja immer auch ein Auge für den Nachwuchs. Auf dem DMY International Design Festival Berlin hatten junge Künstler und Designer wieder einmal die Gelegenheit, ihre Kreationen zur Schau zu stellen - so auch einige Design-Studenten und -Absolventen der Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Von den Ausstellungsstücken, die sie zeigten, haben besonders drei unsere Aufmerksamkeit geweckt. Zum
weiterlesenWährend die "großen" Designer ihre Entwürfe im IMA Village zeigen, sind die künftigen Stars als die DMY:Youngsters im Treptower Park zusammengefasst. Die Zuordnung basiert auf der Wahrnehmung und Entscheidung der Organisatioren und ihres Marketing-Konzeptes - warum z.B. ist die Bauhaus Uni Weimar ein "Allstar" während die Burg Giebichenstein in Halle zu den "youngstern" zählt? Macht irgendwie keinen Sinn. Besonders wenn man die Darbietungen der Beiden vergleicht, Burg Giebichenstein
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