Category: Designer


Das einzige, was beim Jahreswechsel von 2020 zu 2021 gewiss zu sein scheint, ist die anhaltende Ungewissheit. Diese Ungewissheit wird zunehmend zum Dauerzustand und sorgt so dafür, dass sich immer mehr „Pläne“ in „Optionen“ verwandeln. So sind weltweit auch viele Architektur- und Designmuseen gezwungen, das erste Quartal 2021 zu überspringen, und ihre neuen Ausstellungseröffnungen auf April oder einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Unter „kommende Ausstellungen“ auf den Webseiten der Museen herrscht also gähnende Leere. Aber so wie die kälteste Stunde die kurz vor der Morgendämmerung ist, können wir sicher sein, dass der Mangel an neuen Architektur- und Designausstellungen im ersten Quartal 2021 im Frühjahr einer Flut weichen wird. Wir können uns also vornehmen, im Sommer täglich eine Ausstellung zu besuchen und haben immer noch Optionen.

Dieser Zustand hat uns veranlasst, eine hybride Empfehlungsliste für Januar 2021 zu erstellen: Dazu zählen Offline-Ausstellungen in Berlin, Hamburg und Metz sowie Online-Ausstellungen aus Warschau und Weimar/Dessau.

Und wie immer in diesen Zeiten gilt: Machen Sie sich bitte im Voraus mit den aktuellen Regeln bezüglich Tickets, Eintritt, Sicherheit, Hygiene, Garderobe usw. vertraut und bleiben Sie während Ihres Ausstellungsbesuchs bitte verantwortungsbewusst und vor allem neugierig.

5 (New) Architecture & Design Exhibitions for January 2021

Wenn man dem allzu offensichtlichen Zauber von Eames, Nelson und Girard erliegt, vergisst man leicht, dass zum amerikanischen Design der Nachkriegszeit noch sehr viel mehr gehört –  nämlich auch Edward J. Wormley.

Edward J Wormley. 1955. Edward J Wormley papers; Professional (KA0048.02). New School Archives and Special Collections Digital Archive

„Das Auflegen von Schaumstoffmatratzen, Federkernmatratzen od. dgl. auf Bettgestelle aus Holz oder Metall ist bekannt“, heißt es berechtigterweise in einer Pantentanmeldung aus dem Juli 1966. Allerdings heißt es weiter: „Bettgestelle dieser Art sind schwer, nehmen ständig dieselben Plätze im Raume ein, lassen sich bei schonendem Benutzen nur nach einem Zerlegen in ihrem Standort verändern und stellen ein ziemlich großes Hindernis beim Reinigen des Schlafraumes dar.“1 All das war in den frühen 1960er Jahren absolut zutreffend. Was war also zu tun? Verner Panton hatte eine Idee, die vielleicht nicht zu seinen bekanntesten Projekten zählt, die es einem allerdings erlaubt, seine Arbeit und Karriere besser zu verstehen.

Lost Furniture Design Classics: The Panton Bed

Hvis jeg får et nyt liv, vil jeg være gartner“ – „In einem anderen Leben wäre ich Gärtner geworden“, so einst der dänische Architekt und Designer Arne Jacobsen.

Das heißt natürlich nicht, dass die Ausstellung „Arne Jacobsen – Dänemarks Designer“ im Trapholt Museum in Kolding den BesucherInnen nahelegen würde, Jacobsen habe den falschen Beruf gewählt.

Arne Jacobsen - Designing Denmark, Trapholt, Kolding

Der deutsche Designer und Grafiker Otl Aicher sagte einmal: „Ein Theoretiker war Hans Gugelot nicht. Aber auch kein Praktiker. Ja, was ist man dann, wenn man weder Theoretiker noch Praktiker ist?“1

Ja, was…?

Die Ausstellung „Hans Gugelot: Die Architektur des Design“ im HfG-Archiv Ulm nähert sich einer Antwort auf diese Frage an.

Hans Gugelot. The Architecture of Design, HfG-Archiv Ulm

Während sich unsere Auffassung bezüglich der Form und Schönheit von Objekten, mit denen wir uns umgeben, ständig weiterentwickelt und verändert, ist unsere Auffassung von Funktionalität im Allgemeinen recht stabil. Zumindest, wenn die jeweilige Funktion einmal benannt und verstanden wurde, und so zur Norm geworden ist. Dieser Prozess lässt sich am sogenannten Centripetal Spring Chair von Thomas E. Warren bestens nachvollziehen.

A Centripetal Spring Chair by Thomas E. Warren for the American Chair Company with tapered back and armrests (Image © and courtesy Brooklyn Museum, Brooklyn)

Die letzten Tage des Sommers sind vorüber. Jetzt gilt es sich daran zu erinnern, dass der Winter nicht nur kalt, nass, dunkel und trostlos ist, sondern seine ganz eigenen Freuden und Vergnügungen mit sich bringt. Den frischen Tagen, langen angenehmen Abenden und wärmenden Kaminfeuern wollen wir einige ausgedehnte Besuche von Architektur- und Designausstellungen hinzufügen. Unsere Empfehlungen für neue Ausstellungen führen im Oktober 2020 nach München, Mailand, Rotterdam, Philadelphia und Brüssel. Und wie immer in diesen Zeiten: Machen Sie sich bitte im Voraus mit den aktuellen Regeln bezüglich  Eintrittskarten, Einlass, Sicherheit, Hygiene, Garderobe usw. vertraut.

5 New Architecture & Design Exhibitions for October 2020

Angesichts der engen Verbindungen zwischen Le Corbusier und Frankreich kann gelegentlich in Vergessenheit geraten, dass er in der Schweiz geboren wurde. Mit der Ausstellung „Le Corbusier und Zürich“ ermöglicht das Museum für Gestaltung Zürich nicht nur einen Einblick in die Biografie Le Corbusiers im Zusammenhang mit der Stadt Zürich, sondern dokumentiert auch die nicht immer einfache Beziehung zu seinem Geburtsland.

Pavillon Le Corbusier, Zürich

„Es ist nicht möglich, einen Stil in meinem Werk zu definieren“1, sagte einst die italienische Architektin und Designerin Gae Aulenti. Das Schaudepot des Vitra Design Museums widerspricht ihr da mit der Ausstellung „Gae Aulenti. Ein kreatives Universum“ zwar nicht, gibt allerdings einen Kontext vor, innerhalb dessen man überlegen kann, wie richtig die Designerin mit ihrer Aussage lag.

Gae Aulenti: A Creative Universe, Vitra Design Museum Schaudepot

Im Juli werden üblicherweise eher wenige Architektur- und Designausstellungen eröffnet. Dieses Jahr ist es anders, und zwar nicht durch veränderte Ansichten der Design- und Architekturmuseen, wann am besten Ausstellungen eröffnet werden sollten, sondern weil aufgrund des Coronavirus und geschlossener Museen viele Eröffnungen verschoben werden mussten. Da im Laufe des Monats noch viele weitere Häuser öffnen sollen, wird die Zahl der Ausstellungen sogar noch steigen. Während das physische Reisen noch eingeschränkt ist, können wir uns immerhin kognitiv auf kulturelle Reise begeben, was auch nicht schlecht ist. Wenn Sie sich einen Museumsbesuch zutrauen und körperlich dazu in der Lage sind, informieren Sie sich bitte über die aktuellen örtlichen Vorschriften zu Eintritt, Sicherheit, Hygiene, Garderobe etc., passen Sie auf sich und andere auf und bleiben Sie vor allem neugierig.

5 New Architecture & Design Exhibitions for July 2020

Wie bereits in einem früheren Blogpost erwähnt, ist die Geschichte des Büros lang und hat ihren Ursprung eher in Funktionen und Personen als in physischen Räumen. Dieses Verständnis entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte immer weiter und die Funktionen und Einzelpersonen wurden allmählich zu Synonymen für den Ort ihrer Tätigkeit. Im Laufe des 19. Jahrhunderts festigte es sich vor dem Hintergrund des aufkommenden Handels, der Industrie und der öffentlichen Verwaltung und führte dazu, dass das „Bürogebäude“ zu einem festen Bereich innerhalb der Architektur wurde. Dieser Aspekt wird stark mit den Wolkenkratzern in Chicago assoziiert und mit den (schicksalhaften) Worten Louis H. Sullivans, der den Ausdruck „Form folgt Funktion, und das ist Gesetz“1 prägte.

Ein Gesetz, Grundsatz, Verständnis, das Sullivans ehemaliger Mitarbeiter und gewissermaßen Schüler, Frank Lloyd Wright, in Form des Larkin Administration Buildings in Buffalo, New York, zu einem Meilenstein der Gestaltung von Bürogebäuden machte.

The Larkin Administration Building by Frank Lloyd Wright in Buffalo New York (photo ca 1906)

Wir haben lange überlegt, ob wir unsere Empfehlungen für Online-Designausstellungen fortsetzen sollen, haben uns aber dazu entschieden, wieder mit unseren normalen Offline-Tipps weiterzumachen. Wir haben volles Verständnis dafür, dass in vielen Ländern Museen immer noch geschlossen sind, ebenso wie die internationalen Grenzen, die man normalerweise für einen kurzen Städtetrip überqueren würde, um die zu besuchen, die offen sind. Einige Museen haben bereits geöffnet, andere öffnen im Laufe des Monats Juni, und so interessant Online-Ausstellungen auch sein mögen, geht doch nichts über einen physischen Ausstellungsbesuch.

Wie wir schon häufig erwähnt haben, geht es in Museen nicht nur um das Sammeln und Aufbewahren der Vergangenheit, um Cafés oder Souvenirläden, sondern um Diskurse, Betrachtungen und Reflexionen. Hier finden Themen, die in der schnellebigen Medienwelt untergehen, Gehör und ihren Platz in unserer Geschichte. Außerdem ist es möglich, sich ihnen nicht nur aus ganz verschiedenen Perspektiven zu nähern, sondern auch aus neuen, widersprüchlichen und oft anderweitig unerreichbaren Sichtweisen, und zwar ohne Vorurteile, Voreingenommenheit oder die kommerzielle Notwendigkeit, sich einem vorgefassten Narrativ anzupassen.

Das gelingt zwar nicht jeder Ausstellung, da viele dem egoistischen Wunsch erliegen, ein „Blockbuster“ zu sein und damit eine akzeptierte, touristische Perspektive auf ihr Thema einnehmen, aber es gibt keinen Grund, warum Ausstellungen nicht auch weniger populäre Themen angstfrei und wohlwollend diskutieren könnten.

Wenn Museen dies ehrlich und aus einer neutralen Position heraus schaffen, werden sie zu Orten, die dazu einladen, das Erlebte zu reflektieren und diese Gedanken wiederum in andere Bereiche mitzunehmen. So entsteht ein besseres Verständnis von uns selbst, individuell und kollektiv, und der Welt um uns herum, der natürlichen und der, die die Gesellschaft entwickelt hat. Zudem lernen wir mehr über das konkrete Thema der Ausstellung und merken eventuell, dass wir es doch nicht ganz so umfassend verstanden haben, wie wir vielleicht dachten. Diese Erfahrung sollte nicht unterschätzt, sondern stetig gefördert werden.

Besonders bei Designausstellungen fällt auf, dass ein Online-Angebot die physische Präsenz eines Objekts einfach nicht ersetzen kann.

Obgleich alle Museen virtuell rund um die Uhr geöffnet bleiben und wir euch empfehlen, unbedingt auf Online-Angebote zurückzugreifen, ist es doch wichtiger, dass auch der Offline-Besuch teilweise wieder möglich ist und genutzt werden sollte.

Natürlich sollten zurzeit entsprechende Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Falls du einen Museumsbesuch planst, (a) informiere dich bitte vorher über die Öffnungszeiten, da kurzfristige Änderungen möglich sind, und (b) mach dich bitte vorher mit den Regeln bzgl. Tickets, Eintritt, Sicherheit, Hygiene etc. vertraut. Und sei empfänglich für neue Ideen, Meinungen, Namen, Perspektiven, Verbindungen und Verständnisse…5 New Architecture & Design Exhibitions for June 2020

„Mit dieser Ausstellung sollen die kulturellen Errungenschaften des italienischen Designs des letzten Jahrzehnts und die Leistungen seiner Designer und scharfsinnigen Kritiker gewürdigt werden. Die Vielfalt ihrer Herangehensweisen an das Design wird durch die Präsentation einer Sammlung der interessantesten Beispiele ihrer Arbeit veranschaulicht.“1. So kündigten die Kuratoren die Ausstellung „Italy: The New Domestic Landscape“ des Museum of Modern Art 1972 an. Diese „neue Wohnlandschaft“ war jedoch nicht unbedingt von voluminös gepolsterten Sofas und eleganter Beleuchtung bestimmt.

 

Italy The New Domestic Landscape The Museum of Modern Art, New York 1972

Mit der Ausstellung „Citizen Office“ realisierte das Vitra Design Museum nicht nur seine erste konzeptionelle, forschungsbasierte Ausstellung, sondern auch eine der ersten Museumsausstellungen zum Thema „Arbeitswelten“. Eine Ausstellung, die damals neue Wege und Reflexionen anstieß und auch heute noch interessante Einsichten und Erkenntnisse zu bieten hat.

Citizen Office as visualised by James Irvine

Während seiner diversen Leben und Karrieren war Isamu Noguchi als Künstler, Bühnenbildner, Gartendesigner, Möbeldesigner, Lichtdesigner, etc. aktiv. Aber so unterschiedlich diese Bereiche auch sind, blieb er doch immer Bildhauer. Sein bekanntestes Werk sind unbestreitbar die Akari Leuchten. Vor den Akari Light Sculptures entstand jedoch eine andere Leuchte, die vielleicht viel besser zu Isamu Noguchi und in den Kontext seiner Kunst passt.

Lost Furniture Design Classics: Model 9 Table Lamp by Isamu Noguchi for Knoll Associates

„Es wird vielfach angestrebt, für die Beleuchtung von Werkstatt- und Büroräumen die unmittelbare oder halbmittelbare Beleuchtung durch einzelne große Lichtquellen einzuführen, also nur mit einer reichlich allgemeinen Beleuchtung zu arbeiten. So angenehm diese Beleuchtungsart auch ist, wird die aber doch in vielen Fällen nur zum Teil befriedigen, weil sich gewisse Mängel bei ihr zeigen“1

Diese Meinung äußerte der deutsche Ingenieur Curt Fischer im Jahr 1926. Das Zitat erweist sich als rhetorisch, bedenkt man, dass sich Fischer bereits 1919 eine Lösung zur Behebung jener „gewissen Mängel“ hatte patentieren lassen.

Wohin seine Überlegungen das zeitgenössische Lichtdesign geführt haben, wird in der Ausstellung „100 Jahre lenkbares Licht“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg diskutiert und erforscht.

100 Years of Positionable Light, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

In der Ausstellung Lightopia im Vitra Design Museum 2013 ging es um den Unterschied zwischen Licht und Beleuchtung und darum, dass das Handwerk des Leuchtendesigns darin besteht, einem nicht greifbaren Material eine greifbare Form zu geben.

Mit der Ausstellung „Ingo Maurer intim. Design or what?“ erinnert Die Neue Sammlung an einen der führenden Leuchtendesigner Deutschlands.

Ingo Maurer intim. Design or what?, Die Neue Sammlung – The Design Museum Munich

In jüngster Zeit, zumindest im europäischen Kontext, ist der Januar zu einem Monat des Verzichts und der generellen Enthaltung geworden. Kampagnen wie „Dry January“ und „Veganuary“ appellieren wegen der dekadenten Völlerei Ende Dezember an unser Schuldgefühl und fordern uns zu einer radikalen Änderung unseres Verhaltens, zu umfassender Reduktion auf.

Auch wenn weniger ohne Frage mehr ist und somit erstrebenswert, lässt sich ein grundlegender Wandel sehr viel nachhaltiger und sinnvoller durch Reflexion und Wissen, statt durch plötzliche, extreme Veränderungen realisieren. Ein Plus an Informationen führt zu weniger schädlichen Entscheidungen. Und genau dieses Plus an Informationen und Erkenntnis bietet eine Architektur- oder Designausstellung.

Wir können nicht garantieren, dass die folgenden fünf Ausstellungen notwendigerweise dazu führen, dass Sie Ihre Gewohnheiten hinsichtlich Alkohol oder Ernährung ändern. Sie sollten jedoch neue Blickwinkel auf die Welt ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen, die wiederum Reflexionen über die eigene Person in dieser Welt anstoßen, und so potentiell zu einem gesünderen, glücklicheren Ich und einer gesünderen, glücklicheren Welt führen.

5 New Architecture & Design Exhibitions for January 2020

Die immer stärkere digitale und virtuelle Vernetzung unserer Gesellschaft wirkt sich nicht nur auf alltägliche Aktivitäten wie persönliche Kommunikation, Kaufverhalten oder Fernsehen aus, um nur drei zu nennen, von denen wir bis vor ein paar Jahren noch dachten, sie seien für immer unveränderlich. Sie verändert auch unser Verhältnis zum Thema Arbeit und zwar besonders das „Was“, „Wo“ und „Wie“.

All diese Veränderungen stellen neue Anforderungen an unsere Möbel und unser Verständnis des Begriffs „funktional“ in diesem Zusammenhang. Auch diesen Bereich hielten wir noch vor einigen Jahren für absolut beständig.

Im Rahmen der Ausstellung „USM Haller HomeWork“ sucht smow Köln mithilfe des USM Haller Möbelbausystems Antworten auf diese Entwicklungen.

USM Haller HomeWork, smow Köln

Nachdem das Bröhan Museum das Jubiläumsjahr des Bauhaus‘ mit „Von Arts and Crafts zum Bauhaus. Kunst und Design – eine neue Einheit“ begonnen hat, beendet das Berliner Museum das Jahr mit der Ausstellung „Nordic Design. Die Antwort aufs Bauhaus“.

Nordic Design. The Response to the Bauhaus at the Bröhan Museum, Berlin

 

„… Wovon

Doch sprechen wir, sind wir in Eurem Alter?

Wenn draußen Wind und Regen schlägt des dunkeln Dezembers?

Wie, geklemmt in unsre Höhle,

Verschwatzen wir alsdann die frostigen Stunden?“

Das fragt Arvirargus seinen Bruder Guiderius in Shakespeares Stück Cymbeline, bevor er beklagt:

„Wir sahen nichts“

Für neue, anregende Eindrücke und viel Diskussionsstoff sollte im Dezember 2019 und in den Monaten danach der Besuch einer der folgenden Ausstellungen sorgen, die in diesem Monat in Wien, Holon, Bloomfield Hills, Weil am Rhein und San Francisco eröffnet werden.

5 New Architecture & Design Exhibitions for December 2019

Geburtstage geben nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch zum Nachdenken über das vergangene Jahr. Vor allem an großen, runden Geburtstagen lässt man seine Erfahrungen, sein Leben und das, was man in den vergangenen Jahrzehnten gewonnen oder verloren hat, Revue passieren.

So oder so ähnlich ergeht es auch dem Vitra Design Museum, das im November 2019 seinen 30. Geburtstag feiert und den Anlass nutzt über die vergangenen drei Jahrzehnte des Designs nachzudenken.

After the Wall. Design since 1989, Vitra Design Museum Schaudepot, Weil am Rhein

Am 1. November 1512 feierte Papst Julius II. die Allerheiligenmesse in der Sixtinischen Kapelle. Dabei handelte es sich auch um die erste öffentliche Präsentation der Fresken von Michelangelo und damit um die Eröffnung einer Dauerausstellung, die auch heute noch zu sehen ist und nach wie vor ein großes Publikum anzieht.

Zwar sind Dauerausstellungen wichtig und sinnvoll, wenn es darum geht einen Überblick und eine Einführung in ein bestimmtes Thema zu ermöglichen, vor allem aber die ständig neuen  Wechselausstellungen gewähren im Idealfall echte, neue Einblicke. Genau solche Einblicke und versprechen fünf neue Architektur- und Designausstellungen, die im November 2019 eröffnet werden und die wir hier wie jeden Monat empfehlen wollen. Diesmal handelt es sich um Ausstellungen in München, New York, Wien, Esslingen und Gotha.

 

5 New Architecture & Design Exhibitions for November 2019

Es ist zwar richtig und relevant, dass das Jubiläum des Bauhaus‘ Weimar genutzt wird, um tiefer in die Geschichte der Institution und der Zwischenkriegsmoderne einzutauchen, trotz allem sind Design und Architektur aber immer noch mehr als das Bauhaus. Im Anschluss an unser Bauhaus Spezial im Oktober haben wir jetzt fünf allgemeinere, hoffentlich nicht langweilige, Empfehlungen für Architektur- und Designausstellungen erarbeitet, die im Oktober 2019 in Groningen, Frankfurt, New York, Stockholm und Weil am Rhein eröffnet wurden.

5 New Architecture & Design Exhibitions for October 2019

Wir geben es zu: Mehr oder weniger neu … Denn bereits im Mai 2019 machte es die große Zahl weltweit neuer Architektur- und Designausstellungen möglich, gleich zwei Empfehlungslisten zu erstellen: Eine mit Ausstellungen mit starkem Fokus auf Bauhaus/Zwischenkriegsmoderne und eine allgemeinere, weniger fokussierte. Fünf Monate vor dem nächsten Frühjahr hat die globale Museumslandschaft das Sommerloch nun restlos hinter sich gelassen, und wir treffen wieder auf eine Fülle neuer Ausstellungen, die dazu einladen, zwei Empfehlungslisten zu erstellen. Im Mai haben wir mit den allgemeineren Tipps begonnen, also fangen wir diesmal mit neuen Ausstellungen in Berlin, Weimar, Cottbus, London W1 und London E17 an, die alle im weitesten Sinne das Bauhaus und die Zwischenkriegsmoderne untersuchen.

5 New Architecture & Design Exhibitions for October 2019 – Bauhaus Special