Oskar Zieta - Zukunftsnomaden, Polnisches Institut Berlin
...Faltmöbel, so wie der Klapphocker Falter von dreipunkt 4, kann man unauffällig verstauen, wenn sie nicht gebraucht werden und sehr effektiv ausklappen, wenn es der Fall ist...

Zusammenfalten und platzsparend verstauen oder, wie hier in Blau, einfach an die Wand hängen: der Falter Klapphocker von dreipunkt 4
Das Designkollektiv dreipunkt 4 zeigt, wie großartig kleine Möbel sein können. Mit dem Klapphocker Falter schufen die Gestalter aus Halle ein raffiniertes Hockerdesign: Dank technischer Präzision werden hier Flächen im Handumdrehen in Raum und eine stabile Konstruktion verwandelt.
Hinter dreipunkt 4 stehen vier kreative Köpfe: Martin Büdel, Achim Hack, Wolfgang Kreser und Astrid Pankrath. Sie lernten sich Mitte der 1990er Jahre an der Burg Giebichenstein in Halle kennen. Ihr Markenzeichen ist ein Designverständnis, das Ingenieurskunst mit minimalistischem Stil verbindet. Jedes Scharnier, jede Fuge und jedes Material erfüllt eine klare Funktion.
Der 2002/2003 entworfene Falter ist das Paradebeispiel ihres Ansatzes. Zusammengeklappt wirkt er wie eine grafische Platte, entfaltet sich aber mit einem Handgriff zu einem stabilen Sitzmöbel. Hochpräzise Fräsungen im Multiplex-Material und ein robustes Gewebe als unsichtbares Scharnier machen ihn funktional und elegant zugleich. Heute wird der Falter exklusiv von smow produziert.
Die Köpfe hinter dem Kollektiv prägen bis heute Design, Lehre und Architektur: Achim Hack lehrt als Professor für Entwurf und Konstruktion in Wismar, Martin Büdel leitet die Werkstätten der Burg Giebichenstein, Astrid Pankrath entwickelt ganzheitliche Raumkonzepte in Berlin und Wolfgang Kreser gestaltet öffentliche Räume und Museen in Halle.
...Faltmöbel, so wie der Klapphocker Falter von dreipunkt 4, kann man unauffällig verstauen, wenn sie nicht gebraucht werden und sehr effektiv ausklappen, wenn es der Fall ist...