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Über Vitra

Mit einem Eames Chair begann die Geschichte Vitras ...


Die Vitra Geschichte beginnt in den 1950er Jahren. 1953, während einer USA-Reise entdeckten die Gründer von Vitra, Willi und Erika Fehlbaum, einen Eames Chair. Sie waren so begeistert, dass sie beschlossen, die Lizenzen der Möbel von Charles & Ray Eames zu erwerben, um die Designs in Europa produzieren und verkaufen zu können. Einige Jahre und Verhandlungen später erwarb Vitra 1957 schließlich die Lizenz vom renommierten US-Möbelproduzenten Herman Miller. Vitra erhielt nicht nur die Europa-Rechte für die Möbel von Charles & Ray Eames, sondern auch die für Möbel von George Nelson, Alexander Girard und Isamu Noguchi. Diese Lizenzen sollten der Schlüssel zum heutigen Erfolg Vitras sein. Ein zweiter Meilenstein bei Vitra war die Kooperation mit dem dänischen Designer Verner Panton Anfang der 60er Jahre, als es Willi Fehlbaum wagte, dessen ganz und gar neuartigen Plastik-Stuhl zu produzieren. Nach diversen Prototypen und Fehlstarts wurde 1967 der sogenannte Panton Chair auf den Markt gebracht: der erste Kunststoff-Freischwinger aus einem einzigen Guss, und vor allem das erste von Vitra entwickelte Produkt. Diese positive Erfahrung bestärkte Vitra darin, weitere Kooperationen einzugehen. Seitdem wurde in Weil am Rhein mit verschiedensten Designern zusammengearbeitet - so mit Jasper Morrison, Mario Bellini und Antonio Citterio. 1977 übernahm Rolf Fehlbaum die Leitung der Firma. Er führte die Tradition von Qualität und Innovation fort und gründete außerdem das Vitra Design Museum, ein Ausstellungsraum nicht nur für Vitra Produkte, sondern für Designmöbel-Klassiker schlechthin. Heute, mehr als 60 Jahre nach dem schicksalhaften Tag im Jahre 1953, zählt Vitra zu den einflussreichsten und wichtigsten Herstellern von Designermöbeln überhaupt.


Vitra Designer

In den letzten 60 Jahren arbeitete Vitra mit unzähligen einflussreichen Möbeldesignern an der Entwicklung wegweisender Designermöbel zusammen. Hier ein kurzer Überblick einiger ausgewählter Designer:


Charles & Ray Eames

Die Vitra Geschichte beginnt so richtig eigentlich erst mit Charles & Ray Eames und die beiden Ikonen des amerikanischen Möbeldesigns des 20. Jahrhunderts sind nach wie vor die Grundpfeiler des Vitra Portfolios und der Vitra Philosophie. Klassiker wie der Eames Lounge Chair, der Vitra DSR Plastic Chair oder die Aluminium Chairs (z.B. EA 117, EA 119) haben sich nicht nur über die Jahrzehnte bewährt, sondern inspirieren nach wie vor auch junge Designer und gehören zu den schönsten Artikeln in Vitras Sortiment. Charles Eames trug außerdem dazu bei, die bei Vitra maßgebende Philosophie, wonach Designer als "Autoren" zu betrachten sind, zu formulieren. Für Eames war die "recognition of need" der Sinn und Zweck von Design. Der Designer sollte sich demnach zurücknehmen und sich ganz der Problemlösung und Produktgestaltung widmen - wenngleich mittels seiner individuellen Kreativität.

Charles und Ray Eames

Frank Gehry

Amerikas Star-Architekt und Vitra arbeiteten erstmals 1987 zusammen, als Gehry seinen legendären Wellkartonsessel "Little Beaver" im Rahmen einer Vitra Edition entwarf. Vor allem aber ist Gehry durch seine Architektur mit Vitra verbunden. Ende der 80er Jahre entwarf er das Gebäude für das Vitra Design Museum sowie die Produktionshallen und Kantine im selben Komplex. Gehrys Erweiterung des Vitra Hauptsitzes in der Nähe von Basel aus dem Jahr 1994 ist eines der Gebäude mit dem höchsten Wiedererkennungswert in der modernen Architektur.

Maarten Van Severen

Der niederländische Architekt und Designer ließ sich ursprünglich als mittelständischer Möbelproduzent und Innenarchitekt nieder. Marten Van Severens erste Kollaboration mit Vitra brachte 1996 den .03 hervor. In den folgenden Jahren und bis zu seinem Tod 2005 arbeiteten Vitra und Van Severen eng an einer Reihe von Produkten zusammen, so u.a. an den Stühlen .04 und .05 sowie dem Kast Staumöbel.

Verner Panton

Der Grandseigneur des dänischen Designs war Verner Panton, der als erster Designer gemeinsam mit Vitra an der Entwicklung eines neuen Produktes arbeitete: dem Panton Chair. Nach seinem Studium an der Kunstakademie in Kopenhagen arbeitete Panton kurzzeitig in Arne Jacobsens Studio, bevor er sich selbständig machte. Einer Reihe von erfolgreichen Design-, Architektur- und Inneneinrichtungsprojekten folgte schließlich die Begegnung mit Willi Fehlbaum. Der Rest ist Geschichte.

Ronan und Erwan Bouroullec

Im Jahr 2000 bat Rolf Fehlbaum das bis dato noch relativ unbekannte französische Designer-Duo Ronan und Erwan Bouroullec ein Bürosystem für Vitra zu entwerfen. Das Ergebnis war das 2002 lancierte Joyn, das erste Bürosystem, das die Brüder designt haben. Mittlerweile sind die Bouroullecs gefeierte und gefragte Designer. Für Vitra haben sie seither einige der kommerziell erfolgreichsten Produkte gestaltet, wie z.B. das Raumteilersystem Algue oder den Vegetal.

George Nelson

Im Rahmen der Lizenz-Vereinbarung mit Herman Miller kam dessen früherer Design Director George Nelson 1957 zu Vitra. Trotz dieses eher unfreiwilligen Weges wurde Nelson einer der wichtigsten Mentoren für Rolf Fehlbaum und trug in vielerlei Hinsicht dazu bei, Vitras Design-Philosophie zu prägen. Als Designer selbst war Nelson ebenso einflussreich. Entwürfe wie das Marshmallow Sofa oder der Coconut Chair zählen zu den ersten Pop-Art-Möbeln.

Vitra Designer George Nelson

Antonio Citterio

Die Zusammenarbeit von Vitra mit dem italienischen Designer und Architekten Antonio Citterio geht zurück bis ins Jahr 1985. Citterio entwarf zahlreiche Produkte für Vitra, ist aber vor allem bekannt für seine Vitra Bürostühle: Unix, AC 4 und die ID Chairs. Vitra beauftragte Citterio außerdem mit dem Entwurf der Produktionsanlagen in Neuenburg.


Vitra Campus


Vitra Design Museum

Der Wunsch Rolf Fehlbaums, die Geschichte von Vitra an einem geeigneten Ort zu dokumentieren, legte den Grundstein für das Vitra Design Museum. 1987 beauftragte Fehlbaum den amerikanischen Architekten Frank Gehry mit dem Entwurf eines Gebäudes für seine Sammlung. Das Museum (Gehrys erstes Gebäude in Europa) wurde am 3. November 1989 eröffnet.

Das Vitra Design Museum, entworfen von Frank Gehry

Vor allem Gehrys außergewöhnliche Architektur zog natürlich anfänglich die Aufmerksamkeit auf sich, aber schon nach kurzer Zeit standen die Inhalte des Museums im Mittelpunkt der Betrachtungen und eine Reihe preisgekrönter Ausstellungen wurde realisiert. Im Laufe der Zeit ist das Vitra Design Museum von einem einzigen Gebäude zu einem ganzen Komplex am Rande der deutschen Stadt Weil am Rhein gewachsen. Neben Gehrys Gebäude finden sich dort auch die architektonischen Werke von Jasper Morrison, Zaha Hadid, Tadao Ando und Jean Prouvé.

Im VitraHaus finden sich immer wieder wechselnde Ausstellungen

Konstantin Grcic. Panorama - eine Ausstellung des Vitra Design Museums

VitraHaus: smow ist offizieller VitraHaus-Partner

Das VitraHaus ist eines der prägnantesten Gebäude auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein. Das von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron für Vitra entworfene Gebäude dient in erster Linie als Ausstellungsfläche für die Vitra Home Collection.

VitraHaus mit Alcove Sofas von Ronan und Erwan Bouroullec

Besucher des spektakulären Gebäudes können während ihres Besuches angeben, zu welchen Produkten sie von einem VitraHaus-Partner mehr Informationen oder ein konkretes Angebot wünschen. smow ist einer der wenigen Fachhandelspartner von Vitra, aus denen die Besucher des VitraHauses wählen können.

Im Lounge Chair Atelier auf dem Vitra Campus kann beobachtet werden, wie der Eames Lounge Chair gefertigt wird.


Vitra Kollektionen


Vitra Home

Als Vitra die Rechte für Eames, Nelson usw. erwarb, war die Welt noch eine andere. Arbeitswelt und Zuhause hatten kaum Schnittpunkte. Über die Jahrzehnte sind diese Grenzen jedoch mehr und mehr aufgeweicht, ein Zuhause muss seinem Bewohner heutzutage mehr bieten als nur ein Sofa und ein Bett. Als Antwort auf diese Verlagerung der Bedeutung hat Vitra sein Home Programm initiiert, welches auf dem Konzept der Collage als Sammlung von Produkten und Gegenständen basiert. Rolf Fehlbaum nahm das Collage-Konzept erstmals im Haus von Charles & Ray Eames in Pacific Palisades wahr, wo Möbel, Objekte, Kunst und Pflanzen so verschmolzen, dass jedes Objekt persönlicher, vertrauter und intimer erschien. Diese Collage ist allerdings kein Stückwerk oder zufällige Sammlung, sondern ein bewusstes Arrangement, entstanden nach den besonderen Bedürfnissen und der Persönlichkeit des Besitzers. Vitra liefert die einzelnen Elemente, aber wie sie zusammengestellt werden ist abhängig von uns selbst. Wir entscheiden, welchen Vitra Stuhl, welche Accessoires wir wählen, ob wir einen Panton Chair vor einen George Nelson Home Desk stellen, ein Hella Jongerius Kissen auf ein Park Sofa an einem Eames Segmented Table legen - oder auch nicht... ganz wie wir wollen.

Vitra Home Collection

Vitra Edition

Ähnlich wie die Haute Couture der Pariser Mode, ist die Vitra Edition ein Laboratorium, das ausgewählten Designern die Möglichkeit gibt, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, ohne auf den potenziellen wirtschaftlichen Erfolg der Projekte achten zu müssen. Die Artikel aus der Vitra Edition werden zwar in kleinen Auflagen produziert, aber im Grunde haben die Designer die Freiheit, mit Materialien, Formen und Produktionsprozessen zu experimentieren und so an die Grenzen des Möglichen zu gehen. Erstmals arbeitete Ron Arad 1987 in der Vitra Edition, seitdem hatten Designer wie Fernando & Humberto Campana, Konstantin Grcic oder Naoto Fukasawa Gelegenheit in diesem Rahmen zu experimentieren und zu lernen.

Vitra Office

Mitte der 1970er Jahre traf Vitra eine große Entscheidung, nämlich zukünftig auch Büromöbel zu produzieren. Das Vitra Office Programm wurde erstmals 1976 auf der Orgatec Möbelmesse in Köln in Form des Stuhls Vitramat von dem Berliner Designer Wolfgang Deisig vorgestellt. Ab 1979 arbeitete Vitra dann auch mit Mario Bellini zusammen, der nicht nur italienisches Design-Flair in die Schweiz brachte, sondern auch die Vitra Bürostuhl-Reihe erweiterte. Dieses innovative italienische Büromöbeldesign wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten von Antonio Citterio und Alberto Meda mit Stühlen wie dem Axess Plus, MedaPal und MedaPro weitergeführt. Mario Bellini entwarf außerdem 2005 gemeinsam mit seinem Sohn Claudio die HeadLine Bürodrehstühle. Neben den Stühlen brachte Vitra auch ganze Bürosysteme auf den Markt. Antonio Citterio und Jasper Morrison entwarfen für Vitra z.B. die Systeme Ad Hoc und ATM. So wie Vitras Home-Programm auf kulturelle und soziale Veränderungen reagiert hat, hat sich auch das Office-Programm im Laufe der Zeit weiterentwickelt. 1993 wurde im Vitra Design Museum die Ausstellung "Citizen Office" realisiert. Die Ausstellung zeigte moderne Bürodesign-Konzepte basierend auf der Annahme, dass ein Büro nicht einfach ein Arbeitsplatz sei, sondern vielmehr ein Lebensraum, in dem verschiedene Prozesse und Interaktionen stattfinden. 10 Jahre später wurde aus dem Citizen Office unter dem Motto "Break down the walls" das Network Office, in dessen Zentrum sich das Joyn-System von Ronan und Erwan Bouroullec befand. 2008 wurde das erweiterte Network Office mit dem Net'n'Nest-Konzept auf der Orgatec präsentiert - dem Ort, an dem Vitra 23 Jahre zuvor erstmals den Büromöbelmarkt betreten hatte. Wie schon im Home-Programm legt Vitra auch in seinem Office-Programm großen Wert darauf, dass die einzelnen Elemente entsprechend der Persönlichkeit, der individuellen Bedürfnisse und vor allem natürlich des persönlichen Arbeitsstils ausgewählt werden.

Vitra Büro mit Eames Alu Chairs


Inspiration - Aktuelle Vitra Broschüren

Lassen Sie sich inspirieren! Klicken Sie auf die Bilder um durch die aktuellen Vitra-Broschüren zu blättern.



smow verkauft ausschließlich Originale von lizenzierten Herstellern und ist offizieller Handelspartner von Vitra.


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