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Adjustable Table E 1027
LC4 Chaiselongue
S 32 / S 32N
Barcelona Sessel
S 64 / S 64 N
S 43 Klassik
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WG 24
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Laccio Couchtisch
LC2 Sofa
Kaiser Idell 6631 R Luxus
Wassily Sessel
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M4R
B 10/1
WA 24
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Adjustable Table E 1027 Ersatzplatte
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WG 25 GL
S 43F Klassik
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S 33 / S 34
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Kaiser Idell 6631-P
S 32 N / S 64 N Pure Materials
S 40 Outdoor
Kaiser Idell 6718 Scherenleuchte
Satztisch B 97
Bauhaus-Deckenleuchte DMB 26
B25
B3 Wassily Miniature
WA 23 SW
Ersatzschirm WG/WA Leuchten
Satztischset B 97 Glas
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Satztisch B 97 Glas
S 33 N All Seasons
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Satztischset B 97
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Satztisch B 9 Glas
Satztisch B 9 Pure Materials
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Kaiser Idell 6556-F
Barcelona Hocker
S 285
S 533 N All Seasons
Satztisch B 97 All Seasons
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Satztisch B 9 All Seasons
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LC4 Chaiselongue Pampas Edition
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S 285/0
LC2 Sessel
LC3 Sofa
Brno Stuhl
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LC3 Sessel
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D4
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S 533
K40
B20
LC10-P Tisch
LC8 Drehhocker
S 35 NH All Seasons
Occasional Table
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MR Liege mit Armlehnen
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MR20 Miniature
S 1522
Satztischset B 9 Glas
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Satztischset B 97 All Seasons
Satztischset B 9 All Seasons
Roquebrune
MR Sessel mit Armlehnen

Bauhaus - damals und heute

Die Moderne

Bereits zu Zeiten der Aufklärung im 18. Jahrhundert sollte "das Schöne mit dem Nützlichen" verbunden werden, spätestens aber im 19. Jahrhundert - zur Zeit der Romantik - wollte man Kunst, Handwerk und Industrie nicht länger strikt voneinander trennen, sondern als Einheit betrachten. So schrieb Gottfried Semper nach seinem Besuch der Londoner Weltausstellung im Jahre 1851, dass die Verbindung von Kunst und Industrie durch die Lehre hergestellt werden kann. Diese Forderungen sind bezeichnend für den Charakter der Moderne und schlugen sich besonders deutlich im Bauhaus nieder. In diesem Zusammenhang wurde der aus Bugholz gefertigte Designerstuhl Nr. 14 von Michael Thonet aus dem Jahre 1859 zum Vorbild für die moderne Sicht der jungen Bauhaus-Möbeldesigner, da er bereits die schlichten Formen besaß und aus bei Bauhaus-Möbeln typischen Rohstoffen gefertigt war. Ebenfalls der, unter dem Leitbild der Moderne gegründete Deutsche Werkbund, dem auch der Bauhaus-Gründer Walter Gropius angehörte, ist als Ursprung für die Moderne zu nennen.

Das technische Umfeld

Zur Zeit des Bauhauses entstanden zahlreiche technische "Wunderwerke", die das alltägliche Leben und die Mobilität der Menschen im fortschrittlichen Sinne beeinflussten, so etwa in Form von Schnellzügen, Flugzeugen, erschwinglichen Autos und Fahrrädern, flächendeckender Beleuchtung, Telefon und Haushaltsmaschinen für jeden Wohnbereich. Diese technischen Innovationen stärkten letztlich die Industriekultur, die eine Möbelproduktion in hohen Stückzahlen ermöglichte. Darüber hinaus förderten die neuen Kommunikationsmittel und die neue Mobilität einen nie da gewesenen internationalen Dialog unter den Möbeldesignern.


Das Bauhaus

Das staatliche Bauhaus hatte seinen Sitz von 1919 bis 1925 in Weimar und entstand aus der Großherzoglich Sächsischen Kunsthochschule und der Großherzoglich Sächsischen Kunstgewerbeschule. Ihr Initiator und gleichzeitig erster Direktor, Walter Gropius, gründete das Bauhaus, um eine Hochschule der künstlerischen Beratung für Industrie, Gewerbe und Handwerk zu erschaffen. Bei der praktischen Ausbildung spielten die Werkstätten des Bauhauses eine zentrale Rolle und bildeten das duale Gegenstück zur theoretischen Lehre. Erst im Jahre 1922 wandte sich das Bauhaus-Institut der Industrie zu. Unter der neuen Bauhaus-Thematik "Kunst und Technik - eine neue Einheit" entstand 1923 eine Ausstellung, in der sich die Einrichtung aus Möbeln, Lampen und Accessoires leicht und transparent in den Raum intergierte. Daraus resultierte eine internationale Bekanntheit der Bauhaus-Möbel, -Bauten und -Kunstwerke, die bis heute ungebrochen ist.

Bauhausklassiker von Thonet

Bauhaus-Möbel von Marcel Breuer

Der Möbeldesigner Marcel Breuer begann 1920 sein Studium am Bauhaus, wo er in der Zeit des Umzugs des Bauhauses von Weimar nach Dessau 1925 seinen Meistertitel erwarb. Von Anfang an galt er als Vorreiter in der Verwendung der Kombination von Metall und Holz im Bauhaus-Design. Er beschrieb in seinem Beitrag "Metallmöbel und moderne Räumlichkeit", dass die Bauhaus-Möbelklassiker luftig durchbrochen, sozusagen in den Raum gezeichnet sind, um weder die Bewegung noch den Blick durch den Raum zu hindern.

Die bekannten Bauhaus-Satztische "Laccio", entworfen um 1925 von Marcel Breuer, bestehen aus verchromten Stahlrohren und Flächen aus Holz. Heute noch von Knoll International als Laccio Couchtisch und von Thonet als B Serie produziert. Der Wassily Stahlrohrsessel wurde ebenfalls 1925 entworfen und entstand für die Dessauer Atelierwohnung seines Kollegen Wassily Kandinsky, woher auch der Name für den Bauhaus-Klassiker stammt. 1928 folgte dann ein Stahlrohrstuhl im typischen Bauhaus-Design.

Laccio Couchtisch von Marcel Breuer

Das Bauhaus in Dessau


Durch die rechtskonservativen Kräfte kam es 1925 jedoch zur Schließung des Thüringer Standortes, worauf das Bauhaus-Gebäude in Dessau errichtet wurde. In den darauffolgenden sieben Jahren entstanden in Zusammenarbeit mit Industriebetrieben, wie der Junkers Flugzeugwerk AG, der Waggonfabrik AG und der Berlin-Anhaltischen Maschinenbau AG, die bekanntesten Bauhaus-Möbel. 1932 verlegte das Bauhaus seinen Sitz nach Berlin, wo es allerdings 1933 durch die politische Lage gezwungen wurde endgültig zuschließen.

Die Entstehung der Bauhaus-Möbel

Der holländische Architekt und Möbeldesigner Mart Stam entwarf 1926 den ersten Stahlrohr-Stuhl mit freitragendem Sitz, nachdem wegbereitend bereits in den 20er Jahren das fortschrittliche und zugleich funktionale Stahlrohr Design von De Stijl entdeckt worden war. Im Bauhaus konnten Künstler, Bildhauer, Architekten, Designer und Handwerker auf bis dahin unbekannte Weise zusammenarbeiten und so den Bauhausstil in verschiedenste Richtungen weiterentwickeln. Dabei stellten sich die Entwürfe der Bauhaus-Design-Möbel der Aufgabe, funktionellen Ansprüchen sowie einer fortschrittlichen industriellen Serienproduktion gerecht zu werden. Im Bauhaus-Design gehörten die bilden den Künste und die Baukunst untrennbar zusammen, da man ersteres als Prozess hin zum fertigen Baubegriff.

Zu den anspruchsvollsten Bauhausvertretern gehörte der Architekt und Möbeldesigner Ludwig Mies van der Rohe. 1930 hatte er bereits sein eigenes Möbeldesign konzipiert aus dem viele seiner heute sehr bekannten Designklassiker hervorgingen. Einer seiner berühmtesten Werke, der Barcelona Sessel und Hocker, entwarf er 1929 im Rahmen der Weltausstellung in Barcelona für den deutschen Pavillon. Das Bandstahlgestell und die lederbezogen sowie mit Knöpfen besetzten Sitz- und Rückenkissen zeichnen diesen Sessel als kompromisslos, aristokratisch und elegant aus.

Barcelona Sessel und Liege von Knoll International

Die Abgrenzung der Cassina Möbel zum Bauhaus-Design

Die Leder-Stahlrohr-Konstrukte der Cassina LC Serie sind zwar anders als häufig gedacht keine Bauhausmöbel, als Klassiker minimalen und funktionalen Designs dürfen sie aber trotzdem gerne betrachtet werden.


Stilelemente in den Bauhaus-Möbeln

Die Möbeldesigner verzichteten auf überflüssige Dekoration und Farben, und setzten anstelle dessen auf schlichte, aber auffällig verchromte Oberflächen und auf die Verwendung von Schwarz. Stahlrohre und die damit verbundenen Vorteile, wie hohe Tragfähigkeit, niedrige Rohstoffkosten, geringes Gewicht und gute Formbarkeit, trugen zu den außergewöhnlichen Designs und einer einfacheren Transportierbarkeit bei. Das Schicht- oder Sperrholz der Bauhaus-Tische und -Stühle bestand aus mehreren dünnen, aufeinander geklebten Holzschichten, was für eine gute Formbarkeit sorgte. Die typisch geschwungenen Formen entstanden jedoch auch, weil so die Schweißarbeiten minimiert werden konnten. Die Verwendung von Glas bei Tischplatten stellte eine direkte Verknüpfung zur damaligen Architektur her, welche sich auf die Verwendung von Glas und Stahl bei der Erbauung neuer Gebäude fokussierte. Reduktionen wurden vor allem bei den Sitzlehnen und in Form des Freischwingers - wo auf das 4-Beingestell verzichtet wurde - vorgenommen, um eine bis dahin ungewöhnliche Formreinheit zu erhalten und den Rohstoffverbrauch zu verringern. Die Verwendung eines Rohrgeflechts machte besonders die Thonet Möbel zum Vorbild des modernen Bauhaus-Möbeldesigns.

Bauhaus-Erbe in der Gegenwart

Trotz der damaligen politischen Verachtung und dem daraus resultierenden vorzeitigem Ende des Bauhauses leben die Ideen und Innovationen aus der Bauhaus-Ära bis heute und wirken sich auf die Gestaltung von Architektur, Kunst und auf das Möbeldesign aus. Die ausführlichste Sammlung von Arbeiten und Werken aus dem Bauhaus befindet sich im Bauhaus-Archiv des Berliner Museums für Gestaltung. Kollektionen aus Möbeln, Stoff, Metall und Keramik, welche aus der Weimarer Epoche stammen, werden im Bauhaus-Museum der Kunstsammlung zu Weimar ausgestellt. Seit einiger Zeit existieren ebenfalls am ehemaligen Standort in Dessau historische Bauhaus-Bestände. Viele der damaligen Möbelentwürfe des Bauhaus sind mittlerweile zu Designklassikern avanciert.


Mehr über 'Bauhaus' in unserem Blog

5 neue Designausstellungen im März 2017

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smow Blog Designkalender: 24. Februar 1893 – Happy Birthday Christian Dell!

...1 Im Jahr 1922 kehrte Christian Dell als Werkstattleiter der Metallwerkstatt ans Bauhaus nach Weimar zurück und prägte dort im Kreise von Kollegen wie Marianne Brandt, Wilhelm Wagenfeld und Carl Jacob Jucker den Ansatz und die Philosophie des Bauhauses in Sachen Produkt- und Leuchtendesign entscheidend mit... Als das Bauhaus 1925 gezwungen war nach Dessau umzuziehen entschied sich Christian Dell stattdessen an den Main zurückzukehren und den Posten als Werkstattleiter der Metallwerkstatt an der Kunsthochschule Frankfurt zu übernehmen...

5 neue Designausstellungen im Dezember 2016

...Wenn man jedoch einen realistischen Einblick in die Bauhausbewegung bekommen und die Institution über all die Stereotypen, die sie umgeben, hinaus verstehen möchte, dann sollte man sich auch mit all denjenigen auseinandersetzen, die mit dem Bauhaus assoziiert werden, nicht nur mit den berühmtesten unter ihnen... "Der Bauhäusler Hans Martin Fricke" verspricht eine der Lücken, die es im Zusammenhang mit dem Wissen der breiten Masse über das Bauhaus geben mag, zu füllen und zeigt rund 150 Gegenstände aus dem Archiv Hans Martin Frickes - darunter Möbel, architektonische Skizzen, Kunstwerke und persönliche Dokumente...

Internationaler Marianne Brandt Wettbewerb 2016 - Gewinner und Ausstellung

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Vitra Design Museum: Das Bauhaus #allesistdesign

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