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Bauhaus-Deckenleuchte DMB 26

Marianne Brandt

Marianne Brandt, geboren am 1. Oktober 1893 in Chemnitz, gestorben am 18. Juni 1983 in Kirchberg, studierte zunächst Malerei und Bildhauerei an einer privaten Kunstschule in Weimar, bevor sie an der Hochschule für Bildende Kunst aufgenommen wurde. Ihre Laufbahn am Bauhaus begann 1923, als Brandt den Vorkurs bei Josef Albers und László Moholy-Nagy sowie den Unterricht bei Paul Klee und Wassily Kandinsky besuchte. Es folgte eine längere Tätigkeit in der Metallwerkstatt bei László Moholy-Nagy, deren Leitung sie 1928/29 übernahm. Marianne Brandt verließ die Schule 1929 mit einem Bauhaus-Diplom und arbeitete im Architekturbüro von Walter Gropius. 1949 wurde sie von Mart Stam als Dozentin an die Hochschule der Bildenden Künste in Dresden berufen und war bis 1954 auch an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee tätig. Zu Brandts bekanntesten Entwürfen zählen die bereits 1926 entworfene Bauhaus-Deckenleuchte DMB 26, die heute von dem Hersteller Tecnolumen produziert wird, und verschiedene Glas- und Metallprodukte wie das bekannte Marianne Brandt Kaffee- und Tee-Service.

Bauhaus-Deckenleuchte DMB 26 von Marianne Brandt