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Bauhaus Stühle

Sitzmöbel im Bauhaus

In besonderem Maße prägend für die Entwicklung der Bauhausmöbel waren Marcel Breuer, Mart Stam und Ludwig Mies van der Rohe. Die auch als Architekten tätigen Designer entwarfen in den 1920er und 1930er Jahren zahlreiche Möbeldesigns, die als Klassiker in die Möbelgeschichte eingingen. Besonders populär dabei die Stuhldesigns. Als der Bauhaus-Klassiker überhaupt avancierte der Freischwinger zu dem Symbol für die Bauhaus-Ära. Den ersten Freischwinger, einen Stuhl mit Stahlrohrgestell und freitragendem Sitz, entwarf 1926 Mart Stam. Stahlrohr war neben Schichtholz und Tafelglas der bevorzugte Werkstoff im Bauhaus. Das klare und kühle Metall galt als Synonym für die schonungslose Reform des Möbeldesigns zu Zeiten der Klassischen Moderne, außerdem wurde Stahlrohr wegen seiner niedrigen Rohstoffkosten und seiner Leichtigkeit beim Transport zum Material der Wahl.


Der Freischwinger

Mit der Entwicklung des Bauhaus-Freischwingerstuhls wurde der klassische Stuhl Anfang des 20. Jahrhunderts seiner vier Beinen entledigt und auf ein freitragendes Stahlrohrgestell gesetzt. Ein s-förmig gebogenes Untergestell sorgte nun für Stabilität und ermöglichte gleichzeitig ein leichtes Schwingen des Stuhls. Die Bauhaus-Schüler Marcel Breuer und Mart Stam waren maßgeblich am Design dieses Bauhausmöbels beteiligt, wobei das künstlerische Urheberrecht Mart Stam zugesprochen wurde. Dieses bezieht sich auf seinen Stuhl S 43 bzw. S 43 F mit Armlehnen, der seit jeher von Thonet hergestellt wird.

Kragstuhl mit Sitz aus Rohrgeflecht

Werbung für Stahlrohrmöbel, wie den Freischwinger, von Thonet

Der Kragstuhl

Kragstühle besitzen genau wie Freischwinger keine Hinterbeine, sondern verdanken ihre Standhaftigkeit einem kufenartigen Untergestell. Anders ist bei diesem Bauhausstuhl jedoch das starr konstruierte Gestell, das im Gegensatz zu dem des Freischwingers nicht wippt. Der Freischwinger ist eine Variante des Kragstuhls. Dem klassischen Bauhaus-Freischwinger wird insbesondere durch die Tecta Kragstühle ein gleichwertiges Pendent entgegengesetzt. Die Tecta Stuhldesigns aus dem Jahre 1997 sind formal an einen Entwurf des französischen Designers Jean Prouvé angelehnt und sind typischerweise mit einem Geflecht bespannt.


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