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Kufengleiter für Tecta-Kragstühle
B20
D43

Über den Kragstuhl



Der bekannte Kragstuhl von Tecta ist ein Sitzmöbel ohne Hinterbeine, welcher im Gegensatz zu den klassischen Bauhaus-Freischwingerstühlen nicht schwingt, sondern starr konzipiert ist. Das Design wurde von Jean Prouvés Entwurfskonzept "tube aplati" von 1924 adaptiert. Seit 1979 gibt es in Lauenförde auf dem Firmengelände von Tecta ein Kragstuhlmuseum, das Tecta-Archiv Lauenförde, welches aus den Produktionshallen von Tecta und mehreren Museumsgebäuden besteht. In den insgesamt über 3000 Quadratmeter großen Ausstellungsräumen befindet sich eine Kragstuhlsammlung, die die Entwicklung und Konstruktion des Stuhls am Objekt illustriert, sowie wichtige Dokumente des Bauhaus und seiner Gestalter. »In unserem Museum wurde alles was kragt, aufgegriffen«, berichtet Axel Bruchhäuser. Das Museum ist das letzte große Werk, das Peter Smithson nach dem Tod seiner Frau Alison entwarf. Im Museum stehen sie heute in Reih und Glied – die Kragstühle, für die Tecta Synonym und Labor geworden ist: Der strenge Stam, der weiche Breuer, der elegante Mies. Mit über 1000 Exponaten wird die Entwicklung des hinterbeinlosen Stuhls von der starren Krag-Konstruktion bis zum federnden Freischwinger dokumentiert. Tecta Kragstühle, wie den B 25 gibt es heute in verschiedenen Varianten und Farben, mit und ohne Armlehnen zu kaufen.

Das Kragstuhlmuseum in Lauenförde


Der Kragstuhl B20 ist eine von vielen Bauhaus-Reeditionen von Tecta