Vitra

Panton Chair

von Verner Panton, 1999 — 249,00 €
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*inkl. MwSt., inkl. Versand (Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich)
Der Panton Chair von Verner Panton war im Jahr 1959 eine echte Revolution, war er doch der erste Kunststofffreischwinger, der aus einem Guss hergestellt werden konnte. Dank neuer Materialien und Herstellungsmethoden, die Panton erforschte und in seinen Werken immer wieder ausreizte, ergab sich eine völlig neue Formensprache, die beim Panton Chair eine geradezu skulpturale Wirkung entfaltet.

Details

Produktart Allzweckstuhl
Abmessungen

Angaben in mm
Gewicht 5,6 kg
Material Durchgefärbtes Polypropylen
Farben
Materialmuster
anfordern*

* Materialmusterversand (zur Ansicht) nur möglich innerhalb Deutschlands.
Funktion & Eigenschaften Outdoorfähig
Pflege Bitte verwenden sie zur Reinigung der Kunststoffflächen ein weiches, feuchtes Tuch und ein mildes, neutrales Reinigungsmittel.
Auszeichnungen/Museen MoMA, New York
Zertifikate Greenguard: Indoor Air Qualitiy Certified
Nachhaltigkeit Für Vitra gilt:
ISO 90001: 2008 (Qualitätmanagementnorm)
ISO 14001: 2004 (Umweltmanagementnorm)
Gewährleistung 24 Monate
Produktfamilie Panton Chairs
Zubehör Passende Sitzauflagen von Parkhaus Berlin oder Seat Dots von Vitra in verschiedenen Farben erhältlich
Produktdatenblatt Bitte klicken Sie auf das Bild, um detaillierte
Informationen zu erhalten (ca. 0,2 MB).
Fertigung


FAQ

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Haben Sie weitere Fragen zum Artikel?
Wir sind für Sie Mo-Fr 8-18 Uhr unter 0341 / 2222 88 10 erreichbar.

Was ist der Unterschied zwischen dem Panton Chair und dem Panton Classic?

Der Panton Chair Classic besteht aus Hartschaum und hat eine glänzende Oberfläche. Hierbei handelt es sich um den originalen Ursprungsentwurf von Verner Panton von 1959. Der Panton Chair besteht dagegen aus dem etwas günstigeren Polypropylen und hat eine matte Oberfläche. Dieser wurde erst 1999 von Verner Panton autorisiert.

Gibt es den Panton Chair noch in anderen Farben?

Vitra entwickelt regelmäßig neue Farbkonzepte, die aktuelle Trends aufgreifen. Stühle in Farben aus früheren Kollektionen können nicht mehr geliefert werden, da das entsprechende Farbgranulat nicht mehr produziert wird.

Wie belastbar sind die Stühle?

Den Panton Chair erfüllt die "GS"-Prüfnorm, er wird bis 110 kg getestet. Für die Lebensdauer des Stuhles sind auch die Sitzgewohnheiten sehr wichtig, Schaukeln verursacht z.B. eine sehr hohe Belastung, welche die Lebensdauer massiv verkürzen kann.



Designstory



Das Design


Mit dem Panton Chair entwarf Verner Panton 1959 ein revolutionäres Stück Designgeschichte - als "erster Stuhl aus einem Guss" gilt dieser heute. Mit dem Design des Kunststoff-Freischwingers brach der Däne mit der typisch skandinavischen Holzmöbel-Tradition. So wie auch Pantons spätere Designs steht der Verner Panton Chair für die Faszination für neue Materialien und damit verbundene neue Möglichkeiten. Die in den 1950er und 60er Jahren neuerdings aus Kunststoff gefertigten Möbel unterlagen nicht länger festgefahrenen Zwängen bei der Formgebung. Panton reizte diese neuen Möglichkeiten mit seinem s-förmigen Stuhl so weit aus, dass George Nelson, damaliger Herman Miller Designchef, Pantons Stuhl mehr für eine Skulptur als ein Gebrauchsdesign hielt - und zunächst gegen seine Aufnahme in das Vitra-Sortiment war. Trotz einiger Schwierigkeiten bei der Findung eines tauglichen Prototyps ging der Stuhl 1969 schließlich in Serienproduktion bei Vitra und wurde bald zu einem der populärsten Designs seiner Zeit. Mittlerweile werden außerdem der Panton Chair Classic und der Panton Junior hergestellt.

Silhouette des Vitra Panton Chairs


Verner Panton (Mitte, rechts) zusammen mit Rolf Fehlbaum (Mitte, links) beim Experimentieren am Panton Chair

Herstellung

Der Entwurf des Panton Chairs war revolutionär, bis er aber auch die Wohnungen revolutionieren konnte, dauerte es eine Weile. Ende der 1950er Jahre entwickelte Verner Panton in Zusammenarbeit mit der Firma Dansk Acryl Technik einen ersten Entwurf aus Kunststoff, der jedoch noch nicht sitztauglich war und sich erheblich von dem heute bekannten Panton Stuhl unterschied. Im Mobilia-Club auf Eriksholm bei Helsingör vorgestellt, fand sich kein Hersteller, der seine Idee zur Marktreife brachte. Bis sich Panton 1962/63 an Vitra wandte. Zusammen mit dem Schweizer Möbelhersteller unternahm er weitere Experimente an dem Stuhl und 1967 waren die ersten Prototypen aus glasfaserverstärktem Polyester fertig. 1969 ging der aus dem Polyurethan-Hartschaum "Baydur" in einem Stück gegossene und in sieben Farben lackierte Stuhl in Serienproduktion. Die Fertigung des Panton Chairs gestaltete sich jedoch recht aufwendig und so kam noch in den 70ern ein neues Material zum Einsatz, ein Thermoplast-Spritzguss. Dieser konnte jedoch auf Dauer nicht der dynamischen Belastung, die das Stuhldesign erforderte, standhalten und so stellte Vitra 1979 die Produktion ein. Neben einer Re-Edition des Vitra Panton Stuhls aus Hartschaum von 1990, dem Panton Chair Classic, bietet Vitra seit 1999 den Panton Chair aus Polypropylen an. Ebenfalls seit 1999 im Vitra-Sortiment ist der Panton Junior, eine Kinderversion des Designklassikers.


Designer


1926 in Gamtofte, Dänemark als Sohn von Wirtsleuten geboren, wollte Verner Panton ursprünglich Maler werden, seine Eltern drängten ihn jedoch zum Architekturstudium. Von 1944 bis 1947 besuchte er die Technische Schule in Odense, von 1947 bis 1951 studierte er Architektur an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen. So wie Arne Jacobsen, der ebenfalls dort studierte, schlug Verner Panton die typische Möbelarchitekten-Laufbahn ein. Der junge Panton arbeitete von 1950 bis 1952 im Büro Arne Jacobsens, also zu der Zeit, in der Jacobsen an seinem Ameisen Stuhl arbeitete. Er sagte später, er habe von niemandem so viel gelernt wie von Jacobsen. Das wird besonders in seinen frühen Architekturentwürfen deutlich, die so wie Jacobsens Arbeiten auch klare Grundrisslösungen, ausgewogene Proportionen und eine sachlich-elegante Formsprache aufweisen. Dennoch schlug Verner Panton eine andere Richtung ein. 1963 zog er nach Basel und unterhielt fortan ein sehr enges Verhältnis zu Vitra-Gründer Willi Fehlbaum und seinem Sohn Rolf. In diesen Jahren entstand der legendäre Panton Designklassiker.
Bei all seinen organischen Designs entwickelte sich dabei Farbe zum zentralen Element: "Farbe ist wichtiger als Form." und "Man sitzt bequemer auf einer Farbe, die man mag." sind nur zwei von Vener Pantons Designpositionen. Bereits seit den 1950er Jahren beschäftigte er sich mit dem Verhältnis Farbe-Form-Licht zu Mensch und Raum. In seinen Leuchtendesigns sind vor allem Einflüsse von Poul Henningsen zu erkennen. Henningsen war für Panton ein väterlicher Freund, Förderer und Lehrer. Sie verband ein enges Verhältnis. In diesem Punkt ist also eine Orientierung an seiner Herkunft, der skandinavischen Designtradition am stärksten zu erkennen. Nach Pantons äußerst produktiven Jahren wurde es in den 1970er Jahren recht still um ihn. In der aufkommenden Postmoderne missglückte für ihn die Suche nach einer neuen Formsprache. Erst mit dem Sixties-Revival der 1990er Jahre wurden Verner Pantons Designs wiederentdeckt und neu aufgelegt. So auch der Vitra Panton Chair. Am 5. September 1998 stirbt Verner Panton in Kopenhagen.


Designer Verner Panton bei der Arbeit


Zeitgeschehen


Verner Pantons produktivste Zeit fällt in die 1950er und 1960er Jahre. Eine Zeit, in der Kunststoff als neues Wundermaterial entdeckt wurde. Wie vieles in den Wohlstandsjahren nach dem Krieg war Kunststoff wegen seines günstigen Preises sehr beliebt. Außerdem galt das neue Material als besonders leicht, vielfältig verwendbar und leicht einzufärben. Produkte aus Kunststoff konnten in Massen produziert werden und waren für die Massen erschwinglich. In Verner Pantons Werk sind Einflüsse seiner Landsmänner Poul Henningsen und Arne Jacobsen zu erkennen, die er Ende der 1940er Jahre in Kopenhagen kennenlernte. Besonders Henningsen beeinflusste Pantons Designs nachhaltig. Werte,

Detail aus der Verner Panton Wohnlandschaft, gezeigt bei der Visiona II in Köln, 1970

die Panton von Henningsen übernommen hat, sind eine Offenheit gegenüber technischen Neuheiten, eine systematische Vorgehensweise und ein weit gefasster Funktionalitätsbegriff. Dennoch schlug Verner Panton auch die Brücke zum Pop-Design, das die organische Moderne der Nachkriegsjahre ablöste, zu deren berühmten Vertretern z.B. Henningsen und Jacobsen gehörten. Das Pop-Design zeichnete sich durch die Verwendung heller Farben, ausdrucksstarker Formen, synthetischer Materialien und Wegwerfprodukten aus - Kriterien also, die allesamt auf Pantons Designs zutreffen. In der Designgeschichte wird im Kontext der 1950er und 60er Jahre oft auch von der "Panton Ära" gesprochen.


Hersteller


Eng mit der Karriere Verner Pantons als einer der größten Designer in der europäischen Möbelgeschichte verbunden ist der Möbelhersteller Vitra mit Sitz in Birsfelden, Schweiz. Die Entwicklung des Panton Chairs, wie man ihn heute kennt, ist maßgeblich der Zusammenarbeit mit Vitra zu verdanken. Das Schweizer Unternehmen steckte viel Energie in die Idee Verner Pantons und die Fertigstellung eines Prototyps seiner völlig neuartigen Sitzskulptur. 1969, gut zehn Jahre nach Pantons erstem Entwurf, ging dieser in Serienproduktion bei Vitra. Nach einigen, Problemen mit dem Material geschuldeten, Jahren Auszeit für den Panton Chair wird er seit den 1990ern wieder von Vitra hergestellt und zählt heute zu den beliebtesten Designklassikern aus dem Vitra-Sortiment. Ausdruck der von Vertrauen bestimmten Beziehung zwischen Vitra und Panton ist, dass sich große Teile des Panton Archivs in der Sammlung des Vitra Design Museums befinden. Neben den Panton Stühlen vertreibt Vitra auch Designermöbel von Charles und Ray Eames, Isamu Noguchi sowie Ronan und Erwan Bouroullec. Darüber hinaus versammelt Vitra mit dem Vitra Campus in Weil am Rhein eine einzigartige Zusammenstellung architektonischer Meisterwerke und zeigt im Vitra Design Museum sowie der Vitra Design Gallery regelmäßig Ausstellungen mit Schwerpunkt auf Design, Kunst und Zeitgeschehen.

Sammlung des Vitra Design Museums mit Panton Stühlen


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