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Ulmer Hocker
Ulmer Hocker in Colour
Hocker Sgabillo

Max Bill


Max Bill, geboren 1908 in Winterthur, Schweiz, absolvierte eine Lehre als Silberschmied an der Kunstgewerbeschule Zürich, bevor er am Bauhaus in Dessau unter Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und anderen studierte. 1929 zog er nach Zürich, wo er als Architekt, Maler, Grafiker und Plastiker, später auch als Produktgestalter tätig war. Von 1932 bis 36 war Max Bill Mitglied der Pariser Künstlergruppe Abstraction-Création, entwickelte in dieser Zeit freundschaftliche Kontakte zu Hans Arp, Piet Mondrian sowie Auguste Herbin und formulierte 1936 die "Prinzipien der Konkreten Kunst". 1937 arbeitete er an einer Monographie über Le Corbusier und trat der Allianz bei, einer Vereinigung moderner Schweizer Künstler. 1944 gründete Bill die Zeitschrift "Abstrakt konkret", organisierte eine gleichnamige Ausstellung in der Kunsthalle Basel und erhielt einen Lehrauftrag für Formlehre an der Kunstgewerbeschule Zürich. Als geistiger Urheber und Architekt der Hochschule für Gestaltung in Ulm, zudem ab 1952 Rektor und Leiter der Abteilungen Architektur und Produktform, versuchte Bill die Tradition des Dessauer Bauhauses im Süden Deutschlands fortzusetzen. Mit dem Ulmer Hocker setzte er der Schule außerdem ein Denkmal, das in die Designgeschichte einging. Von 1967 bis 1974 hatte er eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg am Lehrstuhl für Umweltgestaltung inne und in den 80er Jahren entwarf er mehrere monumentale Skulpturen. Vor allem ist der Name Max Bill mit den Begriffen der Konkreten Kunst und der Umweltgestaltung verbunden. Zudem ist Bill als Schüler des Bauhauses durch seine theoretischen Veröffentlichungen einer der wichtigsten Vordenker modern-konkreter Kunst im Nachkriegseuropa. 1994 starb er in Berlin.

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